Ergreife das Leben am Lenker
(unbekannt)
Verfasst von alex am Di, 17/08/2010 - 17:56
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Zwei Hettstädter radeln mit drei Franzosen in die Partnergemeinde Argences
Hettstadt/Argences
Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, die Architekten der deutsch-französischen Freundschaft, hätte es sicherlich gefreut zu hören, was sich aus einer Städtepartnerschaft entwickeln kann: Eine deutsch-französische Radtour über 1000 Kilometer von einer Gemeinde in die andere.
Bereits im Frühjahr 2010 beschlossen die Radfreunde am Telefon, die Strecke in fünf Etappen zu bewältigen. Die drei französischen Freunde, Joseph Gomond (70), Pierre Héroux (62) und Dominique Morin (47) konnten dabei auf die eigenen Erfahrungen bauen. Sie hatten die Strecke bereits mindestens einmal, Joseph Gomond bereits dreimal von Argences aus in Angriff genommen. Dass die fünf Etappen gegen den starken Westwind im Sommer eine besondere Herausforderung darstellen würde, war aber auch den beiden Hettstädtern Joachim Brand (45) und Thorsten Dehmel (44) klar. Für eine regelmäßige Versorgung mit Getränken und Essen sorgte Claude Doinard (71) im französischen Begleitfahrzeug.

Jo Brand und Claude Doinard

Die Etappen führten die Radsportler zunächst an die deutsch-französische Grenze nach Wissembourg (239km), dann durch das Elsass nach Metz (179km), durch die Ardennen vorbei an Verdun nach Reims (197km), durch heftigen Wind nach Gisors (203km) und schließlich durch die Normandie nach Argences (189km).

Insgesamt wurde die Strecke mit einem Schnitt von 26km/h durchfahren, wobei die größten Herausforderungen das lange Sitzen im Sattel (7-9 Stunden täglich) und das Einhalten eines gemeinsamen Tempos waren.
Übernachtungsquartiere fanden die Radfreunde in Pensionen und Bauernhöfen, wo sie immer sehr offenherzig und gastfreundlich aufgenommen wurden.
Bei der Ankunft in Argences wurden die Rennradler von zahlreichen Mitglieder des Partnerschaftskomitees, von Mitgliedern des Gemeinderats und Familienangehörigen empfangen. Thorsten Dehmel und Joachim Brand erhielten ein Geschichtsbuch von Argences und einen Pokal, der sie an die erbrachte Leistung erinnern soll. Abends gab es ein großes Fest, denn eine gemeinsame Radtour mit Franzosen und Deutschen hatte es in der über 20jährigen Geschichte der Partnerschaft zwischen Hettstadt und Argences noch nicht gegeben.
Übernachtungsquartiere fanden die Radfreunde in Pensionen und Bauernhöfen, wo sie immer sehr offenherzig und gastfreundlich aufgenommen wurden.
Bei der Ankunft in Argences wurden die Rennradler von zahlreichen Mitglieder des Partnerschaftskomitees, von Mitgliedern des Gemeinderats und Familienangehörigen empfangen. Thorsten Dehmel und Joachim Brand erhielten ein Geschichtsbuch von Argences und einen Pokal, der sie an die erbrachte Leistung erinnern soll. Abends gab es ein großes Fest, denn eine gemeinsame Radtour mit Franzosen und Deutschen hatte es in der über 20jährigen Geschichte der Partnerschaft zwischen Hettstadt und Argences noch nicht gegeben.

Bild von links nach rechts:
Joseph Gomond, Pierre Héroux, Dominique Morin, Thorsten Dehmel, Claude Doinard (Begleitfahr-zeug), Joachim Brand



Verdun

Verdun











