Was denkt man eigentlich, wenn man sich für ein 24h Rennen anmeldet? Nichts! Und das ist gut so. Sonst würde man sich das „kaputtmachen in Etappen“ vielleicht nicht nur wegen eines solchen Pokals antun wollen. Ist man dann doch dabei und dem Gruppenzwang eines Fünferteams unterworfen, bleibt nichts mehr zur tun, als jede Runde alles zu geben. | |||
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| RSG B52s Klaus Kanski, Andreas Mayer, Stefan Hüttinger, Bernhard Möstel, Jürgen Böhner | ||
Aber von vorn. | |||
Das Fahrerlager war also perfekt eingerichtet. Na so konnte es losgehen – und ja, die Aufregung stieg. | |||
Henning lud ein, die Strecke vorab mal in aller Ruhe abzufahren, um später genau zu wissen wo die Kräfte schwinden würden. Das Angebot wurde gerne angenommen, doch beruhigen konnte diese kleine Rundfahrt nicht. „Da geht es ja ordentlich rauf“, „sind 170 Höhenmeter wirklich so viel“, „das soll unter 30 Minuten gefahren werden?“ waren Sätze, die man immer mal hörte. | |||
![]() | Nichtsdestotrotz fanden sich alle Startfahrer pünktlich zum Start um 14:00 Uhr ein. Und dann ging’s los. Die Fahrer hatten abwechselnd einen Rundkurs zu bewältigen, der auf dem Kirchplatz in einem Bierzelt startete. Gleich zog sich die Strecke mit 6-9% Steigung aus dem Donautal hinauf, an der Befreiungshalle vorbei, wieder hinunter und am Fluß entlang zurück bis Kelheim. Nach 17 Kilometern und besagten 170 Höhenmetern wurde dann im Zelt wieder an den nächsten Fahrer übergeben. | ||
In den ersten Runden galt es eine Gruppe zu finden, mit der man schnell die „Gegenwindstrecke“ in der Ebene überwinden konnte. | ![]() | ||
Wow. Mehr Taktik als beim Schach – und das schon in der zweiten Runde. Zwischen den Fahrblöcken mussten sich die Fahrer dann auch noch um das leibliche Wohl und die Erholung kümmern. Auch hier wurde mit allen Mitteln gearbeitet. Von Kaffee und Kuchen über Salate mit Brot und Eintopf, bis Schokolade und Gummibärchen war so ziemlich alles dabei, was die Kohlehydratspeicher schnell wieder auffüllt. Dazu gab es dann auch noch ausreichend alkoholfreies Hefeweizen. So konnte man nach der Stärkung schön die Beine (in Stützstrümpfen) hochlegen und auf den nächsten Einsatz warten. | |||
![]() | Im Endspurt überlegte sich jedes Team, wie man durch ein anderes Wechselschema der Fahrer vielleicht noch diese oder jene Sekunde herausholen kann. Da die gegnerischen Teams ähnliche Überlegungen anstellten, war damit dann auch wieder das Gleichgewicht hergestellt. Am Ende, nach beeindruckenden letzten Runden aller Fahrer belegten die Teams folgende Plätze: | ||
| Platz 2 in der Damenteamwertung: | RSG Damen | ||
| Platz 4 in der Mastersteamwertung: | RSG Masters | ||
| Platz 10 in der Herrenteamwertung: | RSG A-Team | ||
| Platz 20 in der Herrenteamwertung: | RSG B52s | ||
Wegen des großen Erfolgs unseres Damenteams nahmen wir noch an der Siegerehrung teil und genossen noch eine Weile die Stimmung im Festzelt. Während der Heimfahrt kam dann doch die Müdikeit durch. So freute sich dann jeder wieder auf das eigene Bett. | ![]() | ||
Fazit: auf ein Neues im nächsten Jahr | |||

















