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Bayerische Meisterschaften 2011 in Stadtlauringen

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oder: Je oller, je doller…

von Henning Frankenberger

 

Die Bayerischen Meisterschaften fanden in diesem Jahr im Wonnemonat Mai unweit von Würzburg im unterfränkischen Stadtlauringen statt. Trotz guten Wetters und nahe gelegenem Austragungsort war die Präsenz der RSG Würzburg überschaubar.

 
Ermittelt wurden die Landesmeister in den Disziplinen Einzelzeitfahren und Einer Straßenfahren - vulgo „Radrennen“.
Den in der U19 Klasse angetretenen Sportlern der RSG Würzburg Andreas Hartmann, Niklas Schwarzmann und Nils Beese wurde das gleiche Schicksal zu Teil wie zuvor schon den Elite Frauen im Rennen zuvor. Auf einem 12 KM Rundkurs, der nicht schwer genug für große Selektionen war, aber zu schwer und vor allem zu windig, um allein oder in einer kleinen Gruppe weg zu kommen, belauerte sich das gesamte Feld gegenseitig und niemand wollte recht die Initiative ergreifen. Seitens der Veranstalter wurden sowohl die Damen als auch die Junioren ausdrücklich gerügt „Bummelfahrt, einer Landesmeisterschaft unwürdig, etc.“.
Aber so kann es passieren in von Taktik geprägten Rennen.
 
Die drei jungen RSG-Sportler rollten mit dem Hauptfeld ins Ziel.
 
Am Tag zuvor wurden die Zeitfahrmeister ermittelt. Hier hatte die RSG Würzburg mit Richard Rogge in der Masters II Klasse einen Anwärter am Start. Der Spezialist, der sich vor allem durch die unglaubliche Konstanz auf höchstem Niveau auszeichnet, konnte auch in diesem Jahr wieder überzeugen. Tatsächlich eine Spitzenleistung, leider waren drei Konkurrenten schneller als Richard, dennoch, der 4. Platz war ihm nicht zu nehmen.
 
Auch Henning Frankenberger startete erstmals bei den Masters II in einem Radrennen.
Einiges galt es in dieser Klasse neu zu lernen: Wer sind die stärksten Konkurrenten, auf wen sollte man aufpassen, wem hinterherfahren?
Anderes bleibt immer gleich und führt zu folgenden Erkenntnissen:
 
  • Radfahren ist eine Mannschaftssportart
  • Die anderen können auch Radfahren
  • Gewonnen hat, wer zum Schluss vorne ist
 
Letztlich sprang im Endspurt des lang gezogenen Hauptfeldes (auch hier kam niemand weg, der angepeilte 41er Schnitt wurde aber erreicht) eine gewerteter Platz 9 im Straßenrennen heraus. Somit haben die „alten Herren“ zwei Top Ten Platzierungen für die RSG Würzburg eingefahren.