Wir waschen nicht, wir bügeln nicht, wir kochen nicht! Wir fahren nur noch Rennrad! (Leitspruch unserer Rennradmädels)
Mit Julian fing alles an…
Als mein ältester Sohn 7 Jahre alt war, das war im Jahre 2000, hatte ich die Idee ihn auch an den Radsport heranzuführen.
Nachdem es in der RSG bis dato noch keine Schülerrennradgruppe gab, fühlte ich mich berufen, da etwas aufzubauen.

Aus einem Halbrenner, den ich mal aus dem Sperrgut kaufte, baute ich Julian ein passendes Schülerrennrad. Ausgestattet mit alten Super Record Bremsen, Anlötteilen, radial gespeichten Laufrädern und einer roten Pulverbeschichtung wurde ein kleiner „Eddy Merckx“ daraus!
Bald gesellten sich weitere Schüler um Julian und so wurden regelmäßig gemeinsame Trainingsausfahrten unternommen.


Zunächst haben wir unseren Rennfahrernachwuchs bei sogenannten „1. Schritt-Rennen“ bzw. bei „Hobbyrennen“ an den Start gehen lassen.


Auf Anhieb fuhr Julian damit beim traditionellen „Henningerturm Rennen“ in Frankfurt in einem packenden Finale den 2. Platz heraus.

Es war anfangs ein Kommen und Gehen bei den Schülern. Auch Mädchen gesellten sich dazu. Für manchen war der Radsport zu hart, andere wiederum schnupperten mal kurz rein, aber ein Teil blieb bis heute dem Radsport treu und mittlerweile fahren sie in der Juniorenklasse.
Apropos Klassen: Die „ Erste Schritt- Rennen“ gingen so bis zum 8. Lebensjahr.
Danach steigt der ambitionierte Radrennfahrer normalerweise in die Lizenzklasse ein.
Dabei sind in den jeweiligen Klassen entsprechende Übersetzungen vorgeschrieben und werden auch von den Rennleitern überprüft!
U 11 bedeutet: 9-10- jährige
U13 bedeutet: 11-12- jährige
U15 bedeutet: 13-15- jährige Schülerklasse
U17 bedeutet: 16- 17-jährige Jugend
U19 bedeutet: 18-19-jährige Junioren
Damals fuhren wir kleine Rundstreckenrennen, Kriterien und Bergzeitfahren mit.
Wir waren z.B. in Karbach, in Schweinfurt, in Werneck, im Bamberger Landkreis, in Nürnberg, Weißenburg etc. vertreten
Und allmählich wurde der Name RSG Würzburg in den Schülerklassen bekannt.
Ab der Saison 2006 habe ich die Trainerarbeit an Janina Seyler abgegeben, die dann das Schülertraining weiter übernommen hat und auch weiterhin den Schüler- und Jugendrennsport betreut.

Armin Herrmann
Juni 2011












