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Dreikönigswanderung

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Liebe Leute lasst euch sagen,

wie sich’s heut hat zugetragen.

 

Kaum die Turmuhr zehn Mal schlug,

hatte die Straßenbahn schon Verzug.

 

So konnten wir etwas später starten,

das Wetter ließ nicht lange auf sich warten.

 

Es tropfte von oben und matschte von unten,

der Weg war trotzdem schnell gefunden.

 

Zwischendurch ein kleines Rennen-

ist schon OK wenn die Kinder pennen.

So gingen wir durch Wald und Dickicht,

bis ein Gebäude kam in Sicht.

 

Das musste sein des Försters Haus,

drum kehrten wir ein, auf einen Schmaus.

 

Im Nebenraum bei Speis und Trank,

erzählte man sich so manchen Schwank.

 

Was dieses Jahr noch kommen soll,

und was im letzen war so toll.

 

Bei so vielen Leuten in einer Schaar,

die Küche ganz schön beschäftigt war.

 

Hier kam schon der Kaffee, da noch das Essen,

wir werden es trotzdem nicht vergessen.

 

Die Zeit immer weiter schritt voran,

der Rückweg ward uns langsam bang.

 

Konnte uns noch die Helligkeit begleiten,

oder würde die Nacht ihren Mantel ausbreiten?

 

So gingen wir festen Schrittes zurück,

und schafften es auch, welch ein Glück.

 

Als um halb fünf Abschied war,

war uns allen völlig klar,

sowas kann man öfter machen,

da haben alle was zum Lachen.