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Elitefahrer im südpfälzischen Dierbach am Start

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Felix Wilhelm steigt in die B-Klasse auf

14 Runden à 4,4 km erwarteten das Feld der C-Klasse am vergangenen Sonntag an der südlichen Weinstraße. Anspruchsvoll wurde der Kurs durch einen Hügel, dessen Schwierigkeit in seiner Kürze und dem unmittelbar an ihn anschließenden leichten Zieher mit starkem Seitenwind lag. Die Rampe wurde so nicht selten im Sprint ob gefahrener Attacken bewältigt, die sich hier schon bei der Rundenbesichtigung aufgedrängt hatten, und der Wind danach tat sein übles Übriges hinzu, dass aus der eigentlich doch eher übersehbaren Renndistanz ein sehr anstrengendes Fest des Laktats des ganz und gar nicht Kurz-und-Schmerzlos’ wurde.
 
Felix Wilhelm, der nach einem 5. Platz auf der 1. Etappe des Mecklenburger Fahrradtörns, einer Drei-Etappen-Fahrt um Parchim (MV) für B- und C-Fahrer, mit vier Platzierungen und des damit winkenden Aufsteigs mit entsprechender Motivation nach Dierbach reiste, fuhr von Beginn an ein aufmerksames Rennen. Nachdem einige Fahrer und Gruppen, darunter auch Wilhelm, der sich nicht auf das Risikio und die Unwägbarkeiten eines Sprints des Hauptfeldes einlassen wollte, der typischerweise in der C-Klasse aufgrund fehlender kontrollierender Mannschaften und Sprinterzüge den todesmutigen Charakter von Kamikazeflügen trägt – man stelle sich hier den Ortsschildsprint nach Randersacker mit 80 Fahrern vor –, erfolglos versuchten, eine Rennentscheidung vorzeitig herbeizuführen, zeichnete sich jedoch schon bald eben jener Sprint ab.
 
Wilhelm positionierte sich mit gutem Auge und Durchsetzungsvermögen – den Renshaw musste er jedoch nicht machen – und überfuhr so schließlich als Achter die Ziellinie. Das bedeutete die fünfte Platzierung im Jahr 2010 und den Aufstieg in die B-Klasse. Eine kurze, aber gute Straßensaison findet damit ihr freudiges Ende.