Falltraining: RSG versucht neue Wege...
In der RSG wird viel, oft und des Öfteren auch mal schnell gefahren. Da passiert es leider immer mal, dass jemand einen unfreiwilligen Abgang vom Rad nimmt. Meist verlaufen die Stürze glimpflich, leider waren in letzter Zeit auch ein paar schmerzhafte darunter.
In einem Interview erwähnte der ehemalige Motorradrennfahrer Toni Mang, dass er sein Training stets um Falltraining ergänzte, um Verletzungen bei Stürzen im Motorsport zu vermeiden. Dies war für uns Anlass um der Frage nach zu gehen, ob man auch für den Radsport das Stürzen üben kann, um so schwerere Verletzungen bei Stürzen zu vermeiden.
Hierzu engagierten wir einen erfahrenen Kampfsportler, der uns die Basics des Fallens beibringen sollte. Zum Sondertraining kamen etwa 25 RSGler in die Turnhalle des Wirsberg-Gymnasiums.
Es wurde verschiedene Techniken gezeigt und geübt.
Fazit: Es war sicherlich allen Teilnehmern klar, dass eine einzelne Veranstaltung uns nicht zu Meistern machen wird. War auch nicht das Ziel, denn es sollte zuerst geklärt werden, ob es überhaupt möglich ist. Diese Frage können wir jetzt mit einem eindeutigen "Ja" beantworten. Es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie beim Sturz Handgelenke, Schulter, Kopf und Becken geschützt und die Sturzfolgen effektiv gemindert werden können. Da dies natürlich nur mit Übung geht, haben wir beschlossen, das Falltraining in unser Wintertraining mit aufzunehmen.
| Patrizia bei einer Rolle rückwärts | |
| | Mike demonstrierte wie er gewöhnlich vom MTB absteigt. |
| | Die RSG-Jugend trainierte fleißig mit. |
| | Es wurden verschiedenste Falltechniken geübt. Hier der frontale Sturz auf die Straße. |
| Eine Übung die Überwindung kostete. Der Sturz nach vorne ohne Hände. Mittels Körperspannung muß der Sturz über Bauch und Brust abgerollt werden, dabei ist der Kopf vor Aufprall zu schützen. | |
| Auch Spaß machte das etwas andere Radtraining. | |
| Ungewöhnliche Übungen erzeugten ordentlich Muskelkater am nächsten Tag. |











