Verfasst von alex am Di, 06/04/2010 - 18:42
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C-Fahrer der RSG beginnen den Ostermontag im Rennsattel
Zur unchristlichen Zeit klingelte am Ostermontag für Felix Schwarzmeier und Felix Wilhelm der Wecker. Der Start in Schönaich bei Böblingen um acht Uhr verlangte ein Aufstehen um vier. Start um acht! Über 200 C-Fahrer werden sich dafür bedankt haben. An solchen Tagen, an denen man zu viele Marmeladenbrote herunterdrückt, um eine Uhrzeit, zu der man eigentlich noch friedlich vom Osterhasen träumen sollte, reibt man sich das Startöl mit schmunzelndem Kopfschütteln auf die rasierten Beine. Auch Alexander Broocks frühstückte an diesem Morgen sehr früh und begleitete die beiden als Teamfotograf.
Trotz wenig Schlaf gute Laune vor dem Start: Felix Wilhelm und Felix Schwarzmeier in der Startaufstellung.
Sieben Runden à neun Kilometer versprachen ein kurzes und aufgrund des bis zu 14 % steilen Schlussanstieges hartes Rennen. Nach weniger als eineinhalb Stunden war das Rennen gefahren. Der von vielen Zuschauern gesäumte Schlussanstieg ist ein ziemlich ungemütliches Stück Asphalt, das sich länger zieht als das es noch ein kraftvolles „Drüberdrücken“ erlauben würde.
Am Berg: Kette links, und doch fühlt es sich stark nach Kette rechts an.
Felix Wilhelms Beine wollten den Osterfeiertag gemütlich verbringen und waren somit ziemlich arbeitsunwillig. Akute Laktatintoleranz und die Unlust zum Leiden führten zum ersten freiwilligen Ausstieg in einem Straßenrennen. Mit einem „Gute Beine, schlechte Beine. Alex, heute hatte ich schlechte Beine.“ nahm Wilhelm nach der Hälfte des Rennens am Schlussanstieg die Beine endgültig hoch und verließ das Rennen aus einer größeren Gruppe heraus.
Schwarzmeier mit ordentlich Druck auf dem Pedal.
(Fotos: A. Broocks)
Felix Schwarzmeier hingegen konnte nach einer harten Trainingswoche an seine gute Leistung in Nortorf vom vorvergangenen Sonntag anknüpfen und präsentierte sich stark insbesondere am Schlussanstieg. Nach einem von Fluchtgruppen geprägten Rennen ging das Hauptfeld geschlossen in den Schlussanstieg. Nachdem Schwarzmeier den Berg während des Rennens schon unter den ersten Zehn bewältigt hatte, fuhr er ausgerechnet in der Schlusspassage zu weit hinten und konnte somit leider nicht von seinem starken Finale profitieren. Platz 21 damit für Schwarzmeier. Die Fußnote, dass es ab Platz 20 Preisgeld gab, verlangte ein Homer’sches „Doh!“.














