Wir könnten heute die Hafenlohrtal-Runde fahren (Mario)
Verfasst von Henning am Sa, 24/09/2011 - 23:04
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Zwei-Tages-Tour der RSG Würzburg im September 2011
Das Grupetto:
Navigatoren: Harald, Jürgen, Peter
Damenteam: Andrea, Barbara, Christina, Katrin
Capitano: Klaus S.
Tempo-Knechte: Alex, Andi, Dieter E., Hanjo, Heiko, Henning, Horst, Klaus K., Matze, Oliver, Roger, Stefan, Tomas
Supporter: Alex´Freundin und Peters Schwester
Einer alten, nur sehr kurz unterbrochenen Tradition folgend, startete am Samstagvormittag des 17. September 2011 am obligatorischen Treffpunkt an der Talavera ein erlesenes RSG-Grupetto, um die alljährliche Zwei-Tages-Tour – diesmal in den schönen Steigerwald – in Angriff zu nehmen.
Das Wetter war den Vorstellungen und der Vorhersage entsprechend: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen. Kleidung der Wahl bei allen: Kurz-kurz.
Die Navigatoren hatten sich bereits im Vorfeld über die Routenführung verständigt und das Equipment entsprechend vorbereitet. Wenige Hügel und Steigungen wurden ausgelassen. Flott und flüssig, dabei stets kompakt und strukturiert pfeilte der RSG-Zug dahin. Doch einmal, ganz kurz, ein Festzelt dort, wo die Strecke hätte verlaufen sollen. Auch dieses Hindernis wurde umfahren und nach zwei Verpflegungszonen, gelegen an touristisch reizvollen Friedhöfen und Buswartehäuschen erreichte man schneller als erwartet das Ziel, den Landgasthof Scheubel nahe Höchstadt an der Aisch.

Nach kurzer Gelegenheit zu Körperpflege und Entspannung fand man sich an langer und reich gedeckter Tafel ein, verkostete die Bierspezialitäten der Region und bemerkte den just zu diesem Zeitpunkt stark einsetzenden Regen. Was soll´s – soll er sich doch ausregnen, der Regen, wenn es dafür morgen trocken bliebe.
Nach Stunden lehrte sich die Tafel, um sich am nächsten Morgen bei leckerem Frühstückbuffet wieder zu füllen. Hier erstmals virulent: Die Kleidungsfrage. Neben Armlingen auch noch Beinlinge? Oder doch ¾? Man war gespannt, wer nach dem Frühstück wie gekleidet zur Abfahrt werde erscheinen möge.
In der Lobby des Hotels begann sodann aber das große Umdisponieren. Exakt zum geplanten Abfahrtstermin hatte sich der zuvor nur trist-graue Himmel entschlossen, weitere Last abzuwerfen. Es begann zu regnen, zunächst ordentlich, kurz danach dann sehr ordentlich.
Was war also zu tun?

Fahren? Die Tour abbrechen und den nächsten Bahnhof aufsuchen? Sich die Wartezeit mit der Suche nach dem von Christina versprochenen Wellness- und Saunabereich vertreiben?
Wie nicht anders zu erwarten, entschloß sich die Equipe für die heroische Variante. Man wolle mit dem Rad fahren. Einzig bezüglich der Streckenführung wurde Kompromißbereitschaft signalisiert: Direttissima. B 470 und B8 nach Würzburg. Soll sie schon sehen – die Strecke, und der Regen sowieso…
Daraufhin verwandelten sich die Gelb-Roten in einen Haufen Plastik-Männchen (und auch ein paar Weibchen) jeglicher Coleur, wobei die Farbe Schwarz deutlich überwog. Es wurde angezogen, was Tasche und Rucksack hergaben, glücklich war, wer etwa über Socken verfügte, die selbst die Knöchel zu bedecken im Stande waren, Überschuhe, ja sogar lange Handschuhe wurden gesichtet.
Nachdem das Gruppenbild im Kasten und das Gepäck im Begleitfahrzeug waren, ging es hinaus ins erfrischende Nass. Von vorn , von der Seite, von hinten und von oben. Neben heftigen Regenfällen hatten sich nicht unerhebliche Böen eingestellt. Jetzt zählte, Kopf runter, Tempo machen und die Strecke und die Zeit absitzen bzw. niederbügeln.
Alle Teilnehmer trotzten den Unbilden der Natur und nach weniger als drei Stunden war bereits Würzburg erreicht. Niemand fiel dem Tempo-Diktat zum Opfer, das andererseits zu verhindern wusste, dass Langeweile oder Frieren eine Chance gehabt hätten.
In Würzburg wurde das Gepäck an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgeteilt und früher und schneller als erwartet, war die Zwei-Tages-Tour wieder Geschichte.
Alles in allem, eine Tour die zur Legendenbildung taugt…
Weitere Bilder in der Bildergalerie
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Wetter
Eigentlich dürfen wir uns übers Wetter gar nicht beschweren!
Die Hinfahrt war bei schönstem Sonnenschein.
Für den darauffolgenden Tag wurde der Regen schon gemeldet.
Plötzlich hatte auch jeder kiloweise lange Klamotten und Regensachen dabei. Sogar Schutzbleche waren da teilweise montiert.
- oh - welch Überraschung, es regnet ;-)