Skip to main content

Mountainbike-Marathon in Güntersleben

Posted in

Bericht von Sabrina Schulz

Am 10. Oktober war das letzte Rennen des MTB-Frankencups. Für die RSG gingen trotz der Terminüberschneidung mit dem Bike-Day einige Fahrer an den Start. Der Marathon wurde dieses Jahr das erste Mal ausgeführt und überzeugte durch eine anspruchsvolle Strecke, die die Fahrer immer forderte und einen enormen Spaß machte. Es war eine Art „Best of M-Weg“, sehr gelungen, den Veranstaltern gebührt hier großes Lob.
 
Es gab 5 verschiedene Distanzen zur Auswahl 4,5 km, 8,5 km, 12,5 km, 29 km und die Lang-Strecke mit 59 km. Um 10 Uhr wurden dann endlich die Fahrer auf die Strecke gelassen und es ging schon in der Einführungsrunde über 1,5 km zur Sache und die ersten Ausreißer versuchten ihr Glück. Um 10.05 wurden dann die „Kleinen“ auf der Distanz von 12,9 km los gelassen, dort ging es auch gleich heftig zur Sache und eine 4 Köpfige Gruppe in der auch Sabrina dabei war bildete sich. Leider blieben die Akteure aber nicht lange zusammen, da ein Streckenposten falsch anzeigte.  Dieses Missgeschick konnte Sabrina clever ausnutzen. Sie erreichte in ihrer Klasse den Sieg und war auf der Kurzstrecke Tagesschnellste.
 
Die 29 km Kurzstrecke dominierten RSG-Fahrer. Schnellster war Koni Jung (G1 / AK1) gefolgt von Dominic Schulz (G2 / AK1) und Joachim Brand (G3 / AK1), Felix Wilhelm (G4 / AK2) wurde Vierter. Niklas Schwarzmann (G18 / AK3) belegte in seiner Altersklasse den dritten Rang und kam so auf den ordentlichen 18. Platz in der Gesamtwertung. Jonas Schulz (G34 / AK1) der in der U15 ebenfalls die  29 km unter die Räder nahm, erreichte den 1. Platz und lies so manch älteren hinter dem 34. Gesamtrang.
 
Auf der Langstrecke war Daniel Krämer (G 17 / AK 3)  schnellster RSG-Fahrer, gefolgt von Mario Rembold (G 21 / AK12), der nach langer MTB-Pause noch mit Geländedefiziten zu kämpfen hatte. Weitere Platzierungen Stefan Hufgard (G38 / AK 17), Andreas Mayer (G38 / AK 10) und Tom Fiedler (G 32 / AK 4).
 
Glück im Unglück hatte Dominic, musste er, nachdem sein Kettenschloss brach, nur die letzen Meter zum Ziel  zu Fuß zurücklegen. Zur Stärkung nach dem Rennen gab es reichlich belegte Brötchen, Kuchen, Obst oder eine Bratwurst im Brötchen, Getränke alkoholfrei, oder ein kühles Bier. Die Strecken über 29 und 59 km waren sehr anspruchsvoll und stellenweise matschig, was man bei einigen Startern im Ziel auch sehen konnte. Leider blieben nicht alle Platzierten bis zur Siegereherung vor Ort. Den Organisatoren kann man zu der rundum gelungenen Veranstaltung gratulieren, und hoffen, dass das Rennen ein fester Termin im Kalender wird.

 

Fotos in Bildergalerie von Gerald Schulz