Zipp taugt als Winterlaufrad, schont die Lightweights für den Sommer! (entstanden auf einer winterlichen Carbon-Ausfahrt)
Am 21. Mai 2011 fand die 1. Werntal Challenge in Arnstein statt. In diesem Sprinttriathlon galt es, die 3 Distanzen (400m Schwimmen, 18km Rad und 5km Lauf) in kürzester Zeit zu bewältigen. Drei RSG´ler aus Würzburg, Monika Beese, Holger Spachmann und René Schröder, nahmen sich dieser Herausforderung an. Um dem ganzen Event eine "RSG typische Würze" zu verleihen, wurde die jeweilige Hin- und Rückfahrt auch auf dem Rennrad absolviert.
Für die Anfahrt nach Arnstein wurde die Strecke Würzburg-Versbach-Gramschatz-Arnstein gewählt. Diese 30km Strecke erwies sich als sehr hügelig, Erinnerungen an das Trainingslager in der Toscana wurden wach. Aber dadurch konnten sich die RSG´ler ordentlich "warmfahren", und erste taktische Besprechungen konnten so vorgenommen werden.
Vor Ort angekommen, erwies sich die Organisation des Sprinttriathlons als äußerst lobenswert. Die Anmeldung ging in flottem Tempo voran, Absperrungen waren perfekt und der Zugang und auch die Größe der Wechselzone sehr gut. Hier schon mal ein Danke an alle Helfer und Organisatoren der Werntal Challenge.
Der Aufbau des Materials in der Wechselzone ging durchdacht und sehr pedantisch vonstatten, denn hier durfte später keine Zeit verloren gehen. Danach nutzten Monika, Holger und René noch die verbleibende Zeit, um die Ausrüstungen und insbesondere die unterschiedlichsten Renn- und Zeitfahrräder zu bewundern.
Der Start war pünktlich um 13:30 Uhr, es ging ohne Neoprenanzüge an den See. Mit voller Wucht ging es in den kühlen Badesee, es mussten 2 Runden geschwommen werden. Holger legte gleich ordentlich vor, im "Schwimmschatten" folgte René. Auch die "chlorliebende" Monika, wo schwimmen in Schlingpflanzen nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin zählt, schwamm tapfer ihre zwei Runden. Holger verließ nach gut 400m als erster das kühle Naß, mit etwas Abstand kamen dann René und Monika wieder an Land.
Nach einem hektischen Umrüsten in der Wechselzone ging es schnurstracks auf die 18km lange Radstrecke. Dreimal mußten die Hügel von Arnstein bezwungen werden. Auf Grund einer fehlerhaften Streckenbeschilderung gab es gleich nach Beginn einen Sturz zwischen Monika und Holger. Aber es wurde tapfer weiter gekämpft, Materialschäden gab es zum Glück nicht und die Blessuren.....aber auch 18km können damit lang werden.
Mittlerweile war es richtig schwül und heiß, die Strecke hatte kaum Schatten. So hieß es ordentlich treten und immer wieder auf die Angriffe der Mitbewerber kontern. Auch hier kam Holger mit gutem runden Tritt als erster in die Wechselzone, Monika und René kamen kurz danach mit geringem Abstand hinein. Nun hieß es flott&kompakt rein in die Laufschuhe.
Die letzten 5km Lauf gestalteten sich als schwierig. Aber hier konnte René auftrumpfen. Es sei aber gerechterweise angemerkt, dass Holger unter Krämpfen zu leiden hatte und Monika war auf dem Rennrad glücklicher. Somit lief als erster RSG´ler Schröder nach 01:27:00 (Platz 108) durchs Ziel, Beese schaffte es in 01:30:35 (Platz 119) und Spachmann kämpfte sich hart nach 01:31:20 (Platz 121) durchs Ziel.
Alles in allem war es ein schöner, aber auch harter, Sprintriathlon. Nochmals danke an alle Helfer in Arnstein, ohne sie wäre es nicht so super geworden. Nun hieß es nur noch, die 30km "ausradeln" hinter sich zu bringen. Aber aufkommende Regentropfen machten uns hier auch etwas schneller. Danke für den tollen Tag an Monika und Holger. Somit war die RSG an allen Wettkampffronten dabei!












