Radmarathons, Mountainbike-Rennen, Trainingslager oder Wintertraining und vieles mehr:

Zahlreiche Veranstaltungen, persönliche wie gemeinschaftliche Erfolge, die es hier zu sehen gibt.

 Einblicke in unser Vereinsleben.

 

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Gelungener Saisonabschuss der RSG Würzburg in Güntersleben

 

 

Starke Ergebnisse verbuchten die Nachwuchs-Radsportler der RSG Würzburg im Rahmen des letzten Frankencuprennens. Nach einer langen Saison, die schon im März begann, war die Teilnahme in Güntersleben der letzte Höhepunkt des Jahres für die RSG-Fahrer. Es war die 10. Auflage des Maintal Bike Marathons und mit 500 Teilnehmern sehr stark besucht.

 

Bei den Schülern der U17 erreichte Moritz Krieger nach 20,5 Kilometern den 7. Platz. Bei der U15 schaffte es Hannes Fröhlich nach 14,2 Km auf den 7. Platz. Im U13-Rennen sicherte sich Carolin Sachs bei den Mädchen den 5. Rang. Im Rennen der U11 fuhr Tom Faust souverän auf Platz 2; Robert Sachs und Jannis Kraus belegten Rang 7 und 21. Die U11-Mädchen Helena Fröhlich und Emma Pscheidl fuhren mit Platz 2 und 3 locker aufs Podest. Zum Abschluss der Saison der MTB-Kids starteten Leo Straub und Nick Faust im U9-Rennen. Sie erreichten nach einem spannenden Schlusssprint Platz 2 und 3.

 

Auch die beiden Trainer, Alexander Pscheidl und Uwe Fröhlich, nahmen erfolgreich am Langdistanzrennen mit 53 Kilometern teil. Sie wurden in ihrer Altersklasse sechster und 16.

  

In der abschließenden Gesamtwertung des Frankencups wurden Helena Fröhlich und Emma Pscheidl für den 1. und 2. Platz geehrt. Uwe Fröhlich belegte in der Gesamtwertung in seiner Alterklasse Platz 3. Nach einer guten Saison 2019 wird weiterhin  trainiert, denn nach der Saison ist vor der Saison. Wer sich für das Radtraining der RSG-MTB-Kids interessiert findet hier weitere Infos.

Text: Alex Pscheidl Foto: TSV Güntersleben


Hochmotiviert für den guten Zweck

 

Immerhin 15 RSGler/innen ließen sich vom morgendlichen Regen nicht verschrecken und starteten zur, in diesem Jahr auf 185 km verkürzten, 300 km-Tour. Diese war als Ausgleich für die fehlenden Kilometer mit ordentlich Höhenmetern garniert. Die Runde führte auf den Spuren der Doppelbock-Noctuator-Strecke der RSG Franken-Tour plus An- und Rückfahrt ab und nach Heidingsfeld. Der Tag hielt alles bereit, was Klassikerfreunde auf ihre Kosten kommen lässt: Regen, Sonne, Windböen, nasse Straßen, enge einsame Flurwege, rasante Abfahrten und steile Rampen ließen die Herzen höherschlagen. Die Stimmung der Truppe war großartig, die Motivation hoch und die Verpflegungspunkte gut gewählt. Ein besonderer Dank an Elisabeth und Roland Kaltdorf für die geniale Verpflegung im Garten in Bernsfelden. Da sich während der Tour alle auf eigene Kosten verpflegten, kann die RSG Würzburg, wie es schon jahrelange gute Tradition ist, eine ordentliche Spende aus den Startgeldern plus Vereinszuschuss einem sozialen Zweck zuführen. Es bleibt zu hoffen, dass diese RSG-Tradition, einmal im Jahr für Menschen in Not in die Pedale zu treten, auch in Zukunft fortbesteht. Text: Harald Scheller Foto: Roland Kaltdorf, Andreas Mayer 


"Die Grüne Hölle" 

 

Beim legendären "Rad am Ring" hat auch in diesem Jahr wieder ein Team der RSG Würzburg teilgenommen. Seit 2003 ist das 24h-Radrennen auf dem Nürburgring ein unvergleichliches Erlebnis. Das Ambiente der Formel 1-Arena und die Herausforderungen der legendären Nordschleife machen das Tag-und-Nacht-Rennen weltweit einzigartig. Und nach 24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ gibt es nur Sieger. Wichtiger als der sportliche Wettstreit auf der Strecke ist jedoch das gemeinsame Bewältigen der Herausforderungen, insbesondere der klimatischen Verhältnisse in der Eifel mit Kälte, Wind, Regen und Nebel.

Eine Runde über Grand Prix-Strecke und Nordschleife misst in der 24h-Version rund 26 Kilometer und hält neben 92 Kurven auch rund 560 Höhenmeter parat. Wie nicht anders zu erwarten, ist der Rennstreckenasphalt perfekt und bietet vor allem in den kurvigen Bergab-Passagen ordentlich Grip. Bis zu 100 km/h werden in der Fuchsröhre gemessen. Das ist aber keinesfalls Pflicht. Unvermeidbar hingegen ist der Anstieg zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ mit kurzfristig bis zu 17 Prozent Steigung. Spätestens hier verstehen auch Radsportler den Beinamen „Grüne Hölle“, den Formel 1-Legende Jackie Stewart dem Nürburgring in den 70er-Jahren verlieh.

Das Team RSG Würzburg in der Besetzung Oliver Wallach, Tilo Dorowski, Thomas Stark und Hanjo Musekamp erreichte pannen- und unfallfrei bei den 4er-Teams mit 26 gefahrenen Runden einen hervorragenden 58. Platz (AK Platz 17) bei 635 gestarteten Teams. Text & Foto Thomas Stark


Gemünden am Main - Beim letzten Rennen vor der Sommerpause des Frankencups war die RSG-Würzburg wieder stark vertreten. Für U9 bis U11 gab es einen Rundkurs durch die Stadt mit urbanen Hindernissen - die Älteren mussten auf die größere Runde über die Scherenburg, die durchs Gelände führen.

Es gab vor allem für die weiblichen Teilnehmer der RSG-Mountainbike-Jugend Podestplätze zu verbuchen. In der Altersklasse U11w wurden die ersten beiden Plätze (1. Helena Fröhlich, 2. Emma Pscheidl) - bei U13w der zweite Platz (Carolin Sachs) von der RSG belegt. Die Jungen verpassten teilweise knapp das Podium. (U11 4. Platz Tom Faust, 7. Platz Robert Sachs, 9. Platz Jannis Kraus / U13 4. Platz Emil Pscheidl / U15 7. Platz Hannes Fröhlich / U17 Moritz Krieger)

Bei den Master hatte Uwe Fröhlich einen heftigen Sturz und musste mit einem Schlüsselbeinbruch das Rennen aufgeben. Text & Foto Alex Pscheidl 


"Edelhelfer" für das schwächste Glied der Kette

"SO! Jetzt probierst du das mal aus…"

 Das war der Gedanke hinter meiner Schnapsidee, die 175 km mit rund 3400 Höhenmetern beim Rhöner Kuppenritt in Angriff zu nehmen.

Psychologisch unterstützt habe ich mich selbst dabei von Anfang an mit "Du bist ja nicht alleine, es fahren ja noch andere RSGler mit. Und so schwer wird es schon nicht werden…".

 

Allerdings wäre die psychologische "Selbstunterstützung" sehr schnell an ihre (meine) Grenzen gelangt, wenn es nicht auch noch die tat- und zugkräftige physische Unterstützung von Sybille (ab Kreuzberg Down), Uli, Adam, Lothar und Stefan gegeben hätte.

 

Das war ganz großes Kino von der Truppe, welches es auch einem halbtrainierten Einsteiger wie mir ermöglicht, solche Touren in Angriff zu nehmen. 

Niemand gab mir das Gefühl, die Bremse zu sein oder einfach nicht dazuzugehören bzw. dazuzupassen - ganz im Gegenteil!

 

Immer motivierende Ansagen und "Lokomotiven" zur rechten Zeit… und auch mal Warten, bis der Nachzügler den Berg geschafft hat, wenn trotz aller Motivation die Beine auch nicht mehr schneller drehen konnten ;-)

 

Ich werde auf jeden Fall auch den nächsten Hammer (aus meiner Warte gesehen ;-) in Angriff nehmen, wenn ich weiß, dass so eine "chillige RSG-Truppe" zusammengeht und ich nicht hinter den "Jungen Wilden" herhecheln muss ;-) 

Dankeschön nochmal - ihr seid einfach super! 

Text & Foto Kai Adelmann


Steigerwaldrunde

 

Am 7.7 machten sich 2 (oder mehr inkognito) RSG'ler auf zur jährlich stattfindenden Schwanberg/Steigerwaldrunde Radrundfahrt. Unter der Führung von Hans gab es auch in diesem Jahr wieder eine tolle, abwechslungsreiche und neue Runde von 120 km. Die Stimmung der 11 Teilnehmer auf der 120 km Strecke (es waren schon mehr) war wie immer gut. Auf ruhigen Nebenstraßen ging es Richtung Ipsheim. Dort haben wir der Burg Hoheneck einen kurzen Besuch abgestattet und konnten einen kurzen Blick in den schönen Innenhof werfen. Dann ging es weiter nach Scheinfeld. Dort gab es eine kurze Pause mit Verpflegung. Danach wurden die letzten 30 km unter die Räder genommen bis zum Ziel auf dem Schwanberg. Text Lothar Amtmann


Ulis fränkischer Donnerstag

 

Dieses Jahr forderte Ulis fränkischer Donnerstag einige RSGler heraus, die „Bergli“ in und um Würzburg zu erklimmen. Auf dem Programm standen beispielsweise die Frankenwarte (hoch und runter und wieder hoch und runter, usw.), über die schönen Weinberge hoch zur Steinburg oder auch der berühmt berüchtigte Wandweg. Nicht nur die Berge waren eine Herausforderung, auch andere kleinen Pannen hat die Gruppe gemeinsam gemeistert: Zur Belohnung gab es dann auch den einen oder anderen wunderbaren Ausblick: Trotz viel Schweiß und zahlreicher Höhenmeter (oder auch genau deswegen) hatten alle viel Spaß und natürlich einen super Trainingseffekt. Text & Foto Carlotta Hetzel


Glücklich und gesprenkelt

Zweite Auflage der RSG Würzburg Franken-Tour wird zur Regenschlacht.

 

Es waren nicht nur einige Tropfen in der Früh wie im Vorjahr, mit denen fünfzig unerschrockene Radlerinnen und Radler es zu tun hatten, als sie am 16. Juni 2019 auf die Strecken gingen. Passgenau zur diesjährigen RTF der RSG Würzburg gab ein Regenband ein Intermezzo, das von „Landregen“ bis hin zu kräftigeren Duschen einiges zu bieten hatte, was man sich für ausgedehnte Radausfahrten eigentlich nicht wünscht. Wer sich davon nicht abschrecken ließ, wurde jedoch belohnt: Mit auch bei Regen bezaubernden Strecken und der Magie widriger Umstände, die manchmal als Entschädigung besonders gute Stimmung bewirken.

Vermittelt durch unseren bewährten Veranstaltungspartner, die Privatbrauerei Kauzen Bräu, war Start- und Zielort dieses Jahr der Gasthof Kauzen. Inmitten der Ochsenfurter Altstadt gelegen schien er mit seinem großen Hof wie dafür geschaffen, die TeilnehmerInnen auf unsere Strecken von 20, 60, 110 und 160 Kilometern zu schicken, und sie bei ihrer Rückkehr mit Biergartenatmosphäre und Geselligkeit zu empfangen. Genutzt wurden am Ende freilich eher die urigen Innenräume des Gasthofs. Der Außenbereich blieb weitgehend verwaist – wie auch der mit viel Liebe und Kreativität konstruierte Radabstellplatz für den Biergarten.

Perfekt geleitet ging es vom Gasthof aus auf die etablierten Strecken durch den Ochsenfurter Gau und ins Taubertal, über einsame Wirtschaftswege und Nebenstraßen fast ohne Verkehr. Die Beschilderung lag dieses Jahr in der Hand von Thomas Stark, der mit größter Akribie die Streckenführung optimierte. Brandneue Richtungstafeln im Vereinsdesign sorgten dafür, dass nichts mehr schief ging; Zusatzschilder für die besonderen Momente der z.T. sehr anspruchsvollen Routen durften ebenfalls nicht fehlen. 

Ein echtes Highlight waren auch die Verpflegungsposten. Hier konnten wir an die im Vorjahr gebahnten Kontakte anknüpfen und erneut an der Bauernhalle in Schäftersheim und am Dorfgemeinschaftshaus in Finsterlohr (Stadt Creglingen) zu Gast sein. Auch der Dorfladen in Finsterlohr war wieder eingebunden, indem wir einen Teil unserer Verpflegung dort bezogen. Ein Novum waren hingegen die frischen Backwaren, die wir mit großzügiger Unterstützung der Bäckerei Schiffer aus Würzburg anbieten konnten. Ob herzhaft oder Zuckerkick: Mit Stängchen, Broten und Kuchen waren wir bestens für den Appetit durchweichter RegenheldInnen aufgestellt. Für den Flüssigkeitshaushalt gab es wie im letzten Jahr einen bunten Mix an Getränken der Kauzen Bräu, die uns auch wieder mit Material und einem LKW für den Transport unterstützte – oder war es vielmehr ein Trockenraum für die Finsterlohrer Verpflegungshelfer?

Die Teilnehmerzahlen ließen nach dem soliden Auftakt im vergangenen Jahr allerdings einiges an Luft nach oben. Trotz verlängerter Startzeiten, um das gegen Nachmittag besser gemeldete Wetter nutzten zu können, ließen viele das Rad im Trockenen stehen und verzichteten auf einen Start. Diejenigen jedoch, die sich dennoch hinauswagten, waren bestens aufgelegt und trafen auf Helferinnen und Helfer, denen es ganz genauso ging. „Wir haben viel gescherzt und gelacht“, beschreibt ein Teilnehmer die ausgelassene Stimmung auf der Strecke und an den Verpflegungsständen. „Nächstes Jahr wird wieder besser.“ Wir wollen es hoffen! Vorerst freuen wir uns aber, wenn wir den Ruf erworben haben, uns nicht durch Wetterkapriolen die Laune verderben zu lassen. Vielleicht hat der eine oder die andere ja mitgenommen, dass es sich durchaus lohnt, auch bei nicht ganz so einladenden Bedingungen aufs Rad zu steigen. Mit Regenkleidung und Humor kann leicht ein unvergessliches Erlebnis daraus werden.

Radeln, bis die Sonne wieder scheint

Einige besonders hartgesottene RSGlerInnen um Uli Römer haben schließlich ihr ganz eigenes Mittel gegen den Regen gefunden: Einfach solange weiterfahren, bis es wieder schön wird. An die Doppelbock-Noctuator-Tour mit ihren stattlichen 160 Kilometern schlossen sie kurzerhand noch die 60 Kilometer lange Natürliche(s)-Radler-Tour an, und wurden für ihre Beharrlichkeit tatsächlich mit schließlich aufklarendem Himmel belohnt. „Das lief dann nochmal wunderbar geschmeidig im Sonnenschein“, sagt Mira Fischer, die mit von der Partie war. Vor den gut 250 Kilometern, die am Schluss bei den Beteiligten auf dem Tacho standen, ziehen wir den Hut!

Bleibt noch, uns ganz herzlich zu bedanken: Bei unseren Sponsoren und den vielen Helferinnen und Helfern aus dem Verein, ohne deren Einsatz es nicht möglich wäre, eine solche Veranstaltung zu stemmen. Ein ganz besonderer Dank geht dabei an Andreas Mayer für sein kurzfristiges Einspringen als Fahrer des „Verpflegungs-Trucks“, an Uwe Meuren für die ständige Hotline zur Kauzen Bräu und den spontanen Arbeitseinsatz am Vortag der Veranstaltung, an Tomas Pastika für die Arbeit an Flyern und Plakaten sowie an unsere erste Vorsitzende und Organisatorin der letztjährigen Tour Janina Seyler für die Beratung und ein stets offenes Ohr bei Schwierigkeiten und Problemen.

Text: Sarah Finke Fotos: Andreas Mayer, Mareike Herrmann, Mira Fischer, Judith Holtz 


Rezept für einen gelungenen Saisonstart

 

Zutaten:

  • 50-60 Radsportler verschiedener Altersklassen mit ebenso vielen Rennrädern oder Mountainbikes
  • Sonne und frühlingshafte Temperaturen
  • 4 gut vorbereitete Guides sowie 1-2 Ersatzguides
  • Touren mit einer Dauer von etwa 3 Stunden
  • einen gut gelegenen geöffneten Biergarten mit leckerer Pizza

 

Erprobt wurde das Rezept beim Anradeln 2019. Der Rest erklärt sich von selbst – schön war´s! Auf eine weiterhin sonnige und sturzfreie Saison, schöne Ausfahrten und eine gute Gemeinschaft!

Vielen Dank an die Guides Uwe, Udo, Thomas und Niklas!

(Text & Foto: Gunda Musekamp)


MTB Weihnachtstour 24.12.2018 - Alle Jahre wieder 


Wir begrüßen unsere neuen Sponsoren!

 

Alles neu macht im Fall der RSG nicht (erst) der Mai, sondern (schon) der Januar 2019.

 

Ab dem 1.1.2019 dürfen wir unsere zwei neuen Trikotsponsoren recht herzlich willkommen heißen, die uns und unsere Mitglieder nun für die kommenden vier Jahre begleiten und unterstützen werden.

 

Im farblichen Design verbleibt das RSG-Trikot wie bisher in Muster und Traditionsfarbe(n) gelb, rot uns schwarz – deren Wiedererkennungswert ist ungeteilt hoch.

 

Folgend stellen wir Euch unsere neuen Trikot-Sponsoren für die kommenden vier Jahre (2019-2022) gerne vor:

 

Den linken, gelben Ärmel ziert das Logo der Physiotherapiepraxis „Therapiekonzept Christian Kutzner“ am Barbarossaplatz in Würzburg. Die Praxis für Physiotherapie, Osteopathie, Naturheilkunde, Tumortherapie und mehr liegt äußerst zentral in der Würzburger Innenstadt. Das Team um Christian Kutzner legt mit dem Praxisleitsatz „Der moderne Weg der Physiotherapie“ nicht nur besonderen Wert auf Service und Wohlbefinden, sondern setzt auch auf modernste Behandlungs-, Trainings- und Diagnosegeräte, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen. Christian und Diana Kutzner liegt die Forderung und Förderung von Sportlern am Herzen und so freuen sich beide darüber, auf unserem augenfälligen Trikot vertreten zu sein. Eine Unterstützung bietet sich hier z.B. in Sportphysiotherapie, Ernährungsberatung, Regeneration und vielem mehr an. Alle Infos über die Physiopraxis Therapiekonzept Christian Kutzner findet ihr hier!

 

Auf Brust und Rücken unseres RSG-Trikots fügt sich das Logo von 2-Rad-Weissenseel aus Volkach in unser Design gut ein. Das große Angebot und die fachlich sehr gute Beratung bei 2-Rad-Weissenseel sprechen für sich: Alle Weissenseels sind erprobte Radsportler und haben sich dem Rad an sich verschrieben. Die Werkstatt ist als Teil des Ladens bestens integriert, sichtbar und mit ihren Zweiradmechanikern jederzeit Anlaufstelle bei technischen Problemen. Man darf wetten, es gibt kein Zweirad-Problem, dass 2-Rad-Weissenseel nicht lösen könnte. Auch schon vor der jetzigen Zusammenarbeit in Sachen Trikot-Logo war und ist 2-Rad-Weissenseel bereits eine bekannte und gern besuchte Anlaufstelle rund um’s Rennrad, E-Bike, MTB und vielem mehr. Alle Infos über 2-Rad-Weissenseel findet ihr hier!

 

Eine offizielle Vorstellung des Trikots fand im Rahmen der Weihnachtsfeier am 1. Advent statt.

Das Foto zeigt die Vorstände und den Schatzmeister der RSG von links nach rechts Andreas Beck, Rainer Metz, Janina Seyler, Sebastian Grimm und Christian Kutzner vom Therapiekonzept Christian Kutzner (2. v.r.).

 

Bis zum Ende des Jahres 2018 währt die Unterstützung durch unsere bisherigen Sponsoren durch deren Logos auf unserem Trikot wie auch auf der Homepage der RSG. Wir bedanken uns an dieser Stelle für Eure Unterstützung in den letzten vier Jahren bei: Bikestore, Irish Pixie, Bueffeln.net, Velo Momber und der Schreinerei Bongwald! (Text & Foto: Janina Seyler, Roman Winkler)


Saisonabschluss 2018  

Auch in diesem Jahr war das Abradeln mit anschließendem Vereinsfest ein gelungener Saisonabschluss.

 

Wie auch im vergangenen Jahr trafen sich am Sonntag, dem 7.Oktober 2018 zahlreiche RSGler in Veitshöchheim an der Kuratie, um die Saison zu beschließen. Nach kurzem Gruppenfoto starteten bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen drei Rennradgruppen mit ihren Guides. Alex Pscheidl und Uwe Fröhlich waren mit ihrer Mountainbike Jugend ebenso auf einer fast zweieinhalbstündigen Tour. Anschließend lud die Terrasse des kleinen Pfarrheims zum Verweilen bei Braten und vielfältigen Salatbuffet und schließlich Kaffee und Kuchen ein. Auch Mitglieder und Familien, die zuvor nicht unbedingt Radfahren wollten, waren beim Vereinsfest herzlich willkommen. Der RSG Nachwuchs machte den gegenüberliegenden Spielplatz unsicher, während die Erwachsenen bei netten Gesprächen, leckerem Essen und kühlen Getränken das traumhaftes Wetter zum Saisonabschluss genossen. 

Dass es auch in diesem Jahr wieder zu einer gelungenen Veranstaltung werden konnte, verdanken wir den vielen Kuchenbäckern, Salatspendern und unseren Guides für die Gruppen sowie den fleißigen Helferlein beim Tische schleppen, Spülen und Aufräumen.

Vielen Dank Euch!

 

Leider wurde die Ausfahrt der mittleren Gruppe durch einen Sturz am Ende überschattet. Wir hoffen, dass Uwe bald wieder fit im Sattel sitzen kann und wünschen ihm gute und schnelle Genesung! Allen anderen wünschen wir ebenso gute Gesundheit – kommt gut durch die Winterzeit! (Text & Bild Christina Hornung)


Ab in den Steigerwald 06.10.

Die heutige, etwas längere Samstags-Ausfahrt führte uns in den Steigerwald. Dort besichtigten wir die Top-Attraktion Frankens - Den Drei-Franken-Stein. Nach einer Kaffeepause in Scheinfeld ging es mit Rückenwind in rasanter Fahrt zurück in die Heimat. (Bild & Text Jürgen Köhler)


Malteser sagen der RSG Dankeschön!

5.555€ kamen im Rahmen der 300km-Tour im heißen August 2018 zusammen. Mit Hilfe der Teilnehmer, externer Spender bei der Aktion 300 für 300 und weiterer Gelder aus der Vereinskasse konnte dieser enorme Betrag dem Malteser Kinderpalliativteam übergeben werden. Nun erreichte uns ein Dankeschön-Schreiben der Malteser, das wir gerne allen Vereinsmitgliedern zugänglich machen möchten. Vor allem möchten wir den Dank an alle externe Spender weitergeben, die zum großen Erfolg der diesjährigen Tour beigetragen haben!

Vielen Dank dem Malteser Kinderpalliativteam für dieses schöne Feedback!



Bocksbeuteltour 09.09.2018 (Bilder: Uli Römer & Roman Winkler)


RSG Würzburg spendet 5.555€ an das Kinderpalliativteam der Malteser in Unterfranken

 

300km-Tour - Spendenfahrt der Rekorde 2018

 

Die Ursprünge der 300km-Tour der Radsportgemeinschaft Würzburg e.V. (RSG) liegen über 20 Jahre zurück in einer Fernfahrt der Mitglieder ins radsportlich befreundete Suhl. Heute ist die 300km-Tour noch immer lebendig und vor allem dem guten Zweck gewidmet.

 

Auf dem Rennrad geht es in zwei 150-Kilometerschleifen durch Mainfranken auf insgesamt 300 Kilometer – auch für ambitionierte Radsportler/innen eine Herausforderung. Insbesondere im diesjährigen Rekordsommer am 4. August: Temperaturen über 30 Grad und phasenweise Wind forderte den gut 40 Teilnehmern alles ab. Gerade dabei waren die Verpflegungspausen und Wasser-Nachfüllstops willkommen und eine Mainüberquerung per Fähre in Wipfeld eine schöne Ablenkung. Im Vordergrund – neben dem gemeinschaftlichen Radsporterleben – steht aber der gute Zweck der Tour. Die Teilnehmerbeiträge der RSGler und Gastteilnehmer füllen einen Spendentopf, den der Verein großzügig aufrundet.

 

Neu war in diesem Jahr die Aktion 300 für 300. Der Deal hierbei: mindestens 10 Radsportler schaffen die vollen 300km; dafür geben mindestens 10 befreundete Firmen oder Privatpersonen 300€ zusätzlich in den Spendentopf. Über 3.000€ externer Spenden konnten auf diese Weise generiert werden!

 

So kamen heuer rekordverdächtige 5.555€ aus Teilnahmegebühr, externen Spenden und der Aufrundung durch die RSG zusammen, die bei einem Treffen am 5. September 2018 mit einem symbolischen Scheck dem Kinderpalliativteam der Malteser in Unterfranken übergeben wurden.

 

Dieses Team aus 2 Kinderärzten, 5 Kinderkrankenschwestern, einem Sozialpädagogen und einem Seelsorger wurde erst im Oktober 2017 neu geschaffen und füllt damit den weißen Fleck des Regierungsbezirks Unterfranken auf der Versorgungskarte. Mit ca. 20 Patienten/innen rechnete man; derzeit werden über 30 Patienten im Alter von 16 Monaten bis 28 Jahren in ganz Unterfranken betreut. „Das spricht für die Notwendigkeit und den Erfolg unseres Angebots“, so Sonja Kneuer, die pflegerische Leitung. Der Fokus liegt hierbei weniger auf der eigentlichen Pflege der jungen Patienten. Vielmehr geht es dem Team darum, die Lebensqualität für die gesamte Familie des kranken Kindes zu verbessern. Die Familien sollen Klinikbesuch vermeiden und stattdessen ihr Kind zu Hause versorgen können. Die wesentlichen Leiden sind dabei weniger Tumore als Stoffwechselerkrankungen, Schwerstbehinderungen durch Frühgeburten, Krampfanfälle etc. Dazu werden die Eltern bei der Versorgung ihres kranken Kindes durch das Team angeleitet; in Einzelfällen gelingt einem hinzugezogenen Musik- oder Kunsttherapeuten ein ganz individueller Zugang zum Kind oder es werden im Ärzte-Eltern-Team Notfallpläne für einzelne Krisensituationen ausgearbeitet, die den Eltern Sicherheit geben können. Nicht zuletzt steht eine Notfallnummer zur Verfügung, die 24 Stunden vom Kinderpalliativteam besetzt ist. „Und wir kommen dann.“ (Sonja Kneuer)

 

Kneuers Wunsch für eine noch bessere Versorgung in Zukunft wäre die Mitarbeit eines Psychologen, der neben dem Sozialpädagogen die Familien begleiten kann. Diese allerdings werden ausschließlich aus Spenden finanziert.

Mit der Spende der RSG von 5.555€ lässt sich zwar nicht alles bezahlen, dennoch ist das Geld für die Betreuung der Familien gut angelegt: Wir tun mit unserer sportlichen Aktivität Gutes für jene, die dies derzeit nicht oder nicht mehr können.

Dem Kinderpalliativteam wünschen wir auch künftig allen Erfolg und vor allem die Kraft und Energie für die Begleitung der Familien!

Infos zum Kinderpalliativteam der Malteser finden Sie hier.

 

Ein großer Dank geht abschließend an unsere Organisatoren der 300km-Tour und deren Teilnehmer. Ein ebenso großes Dankeschön geht an unsere Sachspender: Brauerei Kauzen Bräu für die Getränke und Fahrzeuge, Backstube Rösner für die Backwaren, Frischemärkte Trabold für das Verpflegungsobst. Recht herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren externen Geldspendern: Autohaus Rumpel und Stark, Planungsschmiede Braun, EP Elektroplanung GmbH, Mohren Apotheke, Andrea Scheller, Karl Kempf, Fa. AHG Agrarhandelsgesellschaft mbH, solvatio AG, Schreinerei Bongwald, Claudia Lesmeister, Maria Helsper, Frank Olbrich, Hans Mroczinek, Thomas Stierhof, Albrecht Klemm und Christian Kupper.

 

Wir freuen uns auf eine Neuauflage auch im kommenden Sommer 2019. (Text: Janina Seyler)

 

Das Bild der Spendenübergabe zeigt v.l.n.r.: Andreas Mayer (Orga 300km), Harald Scheller (Orga 300km), Andreas Beck (2.Vorstand RSG), Sonja Kneuer (pfl. Leitung), Janina Seyler (1. Vorstand RSG), Rainer Metz (Kassier RSG), Uwe Meuren (Kauzen Bräu) (Bild: Roman Winkler)


300km-Tour der RSG Würzburg

Spendenfahrt der Rekorde 2018

 

Die diesjährige 300km-Tour der Radsportgemeinschaft Würzburg e.V. (RSG) kann gut und gern als Spendenfahrt der Rekorde bezeichnet werden. Wieder waren es über 40 Teilnehmer – ein neuer Teilnehmerrekord – die sich auf die zwei Schleifen à 150km durch Mainfranken machten.

 

Rekordverdächtig waren auch die heißen Temperaturen, die den Radsportlern aus der RSG und auch den Gastteilnehmern am Samstag, dem 4. August 2018 alles abverlangten. Laut Aussage der Organisatoren zeigten die Gesichter aller Radler – selbst der erfahrenen Kilometersammler - deutliche Zeichen der Hitze und der körperlichen Anstrengung.

Neu war in diesem Jahr die Mittagspause und der Abschlusshock in der Gaststätte des TSV Jahn Heidingsfeld. Dort konnten die verbrauchten Reserven mit Getränken und Essen wieder entsprechend nachgefüllt werden. Damit auch während der Fahrt auf den zahlreichen Kilometern die Kraft der Radsportler nicht ausgeht, sorgte die Privatbrauerei Kauzen Bräu aus Ochsenfurt wieder für Getränke und ein Begleitfahrzeug. Obst wurde von den Frischemärkten Trabold beigesteuert und die Bäckerei Rösner stellte Brot und Kuchen zur Verfügung.

 

Einen weiteren Rekord konnte die 300km-Tour heuer erstmals mit der Beteiligung von zusätzlichen Spenden für den Spendentopf des Vereins vermelden. Sage und schreibe neun Großspender und diverse kleinere Beträge gingen bei der RSG ein, um den Spendentopf der 300km-Tour für den guten Zweck weiter zu befüllen.

 

Zusammen mit der Startgebühr, einer Aufrundung durch die RSG und den eingegangenen Spenden kommt heuer ein erheblicher vierstelliger Betrag zusammen. Dieser geht als Spende komplett an das Kinderpalliativteam der Malteser in Würzburg. 

 

So können wir als aktive Radfahrer mit unserer Kraft und unserem Können jenen helfen, die körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind.

Ein großer Dank geht an unsere Organisatoren der 300km-Tour und deren Teilnehmer.

 

Ein ebenso großes Dankeschön an alle Sachspender wie auch die zusätzlichen Geldspender: Autohaus Rumpel und Stark, Planungsschmiede Braun, EP Elektroplanung GmbH, Mohren Apotheke, Andrea Scheller, Karl Kempf, Fa. AHG Agrarhandelsgesellschaft mbH, solvatio AG, Schreinerei Bongwald, Claudia Lesmeister, Maria Hesper, Hans Mroczinek, Thomas Stierhof und Albrecht Klemm.

Vielen Dank an alle für das Gelingen dieser wahrlich rekordverdächtigen Tour für den guten Zweck. (Text & Bilder Janina Seyler, Uwe Meuren)


300km-Tour der RSG Würzburg

Spendenfahrt im zweiten Jahr zusammen mit der KAUZEN Bräu

Neu mit der Aktion "300 für 300"

Samstag, 4. August 2018 


300 Kilometer mit dem Rennrad an einem Tag in einer großen Gruppe durch Mainfranken – das geht?

Ja! Mit unserer Flow-Spaß-Schweiß-Charity-Tour wieder zusammen mit der Privatbrauerei Kauzen aus Ochsenfurt.

 

Das haben wir zu bieten:

300km, Windschatten der großen Gruppe in 2er-Reihen mit 30+ Schnitt, Drei-Sterne-Verpflegung und Rescue-Truck, erfahrene Guides und disziplinierte Fahrweise.

 

Das braucht ihr:

Etwas Ausdauer in Bein und Hintern, viel Spaß an der Sache und ein Grinsen im Gesicht – auch wenn`s mal länger wird!

Besonders schön ist es, wenn sich uns neben den RSG`lern Freunde und Gäste aus der Umgebung und aus anderen Radsportgruppen anschließen.  Ausdrückliches Willkommen! Und wem 300km doch zu viel sind, kann auch am Vormittag oder am Nachmittag bei 150km dabei sein.

 

Die Strecke(n):

Zwei große Schleifen durch Mainfranken mit "Schnittpunkt" in Würzburg.

Vormittag: Wü-Ochsenfurt-Kitzingen-Geroldshofen-Fahr-Gramschatz-Wü

Nachmittag: Wü-Gemünden-Marktheidenfeld-TBB-Wü

 

Startgebühr:

Die Startgebühr beträgt 20€ und wird dieses Jahr komplett an das Kinderpalliativteam der Malteser in Würzburg gespendet, die RSG rundet wie immer sehr großzügig auf.

 

NEU: Aktion 300 für 300

Um den Spendentopf noch ein wenig weiter zu füllen, haben wir in diesem Jahr die „Aktion 300 für 300“ ins Leben gerufen. Wir als Veranstalter versuchen, mindestens 10 Fahrer über die kompletten 300km zu bringen. Im Gegenzug suchen wir mindestens 10 „Fahrerpaten“, die für ihren Finisher als Belohnung  1€ pro Km (300€) in den Spendentopf geben. Wer Interesse an einer Patenschaft hat oder eine vermitteln kann, meldet sich bitte direkt beim Verein! Weitere Spenden für das Kinderpalliativteam werden natürlich ebenso gerne angenommen.

 

Start und Zielpunkt – ACHTUNG NEU!!!

Treffpunkt: Samstag, 04. August 2018 Gaststätte Jahnwiese, Wiesenweg 2, 97084 Würzburg (Heidingsfeld).

 

Zeitplan:

Ab 6:30 Uhr Anmeldung, 7:00 Uhr Start

Ca. 12:30 Uhr Zwischenstopp, spätestens 13:00 Uhr Abfahrt zweite Runde

Ca. 19:00 Uhr Finish mit Abschlusshock

 

Parken & Essen:

Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Während der Pause serviert uns die Gaststätte Jahnwiese ein leckeres Nudelgericht mit Hackfleisch oder Tomatensoße für kleines Geld. Beim Abschlusshock auf der Terrasse können wir à la carte wählen. Bestes Wetter ist vorbestellt.

 

Anmeldung:

Ach ja: Tragt Euch doch zu besseren Einkaufsplanung in den Anmelde-Doodle ein, keine Bedingung aber schöner wär`s !!!!


Viel hilft viel!

 

 

Das hieß es bei der viertägigen Pässetour 2018 in den Vogesen. Bis zu 440 km und 10400 hm fuhren die 17 Radfahrer und Radfahrerinnen und das egal, ob bei Schweiß oder Frost, denn von Gluthitze bis zum strömenden Regen war alles dabei. Aber - viel hilft viel - je mehr Pässe desto besser. Mit dabei waren Col de la Schlucht, Grand Ballon, Col de Linge, Col de Freland, Col du Bramont und Ballon d’Alsace. (Text & Bilder Mira Bernhart, Stefan Weick)


Bikewochenende in Saalbach-Hinterglemm 06.07. – 08.07.2018

 

Endlich war es da, das langersehnte Bikewochenende in Saalbach-Hinterglemm. Einige der Kinder konnten es kaum mehr erwarten. Die Vorbereitungen zu diesem Event fanden ja schon im November letzten Jahres statt. Daher war die Wartezeit, um die Vorfreude auszukosten, auch ordentlich lang. Es war das erste Bikewochenende für die MTB-Jugend der RSG Würzburg. Um den Vereinsnamen Rad-Sport-Gemeinschaft auch alle Ehre zu machen, wurde alles gemeinsam gemacht – gemeinsame Anreise, gemeinsame Unterkunft, gemeinsames Frühstück, gemeinsames Biken, gemeinsames Abendessen. Gleich an dieser Stelle schon ein großes Dankeschön an die Guides, Tourenbegleiter und die vielen Helfer, die beim Frühstück und Abendessen geholfen hatten.

Nicht nur die vielen Helfer hatten es gut mit uns gemeint, sondern auch das Wetter. Bei der Anreise am Freitagabend regnete es noch in Strömen, aber in der Nacht ließ der Regen nach, sodass wir am Samstag nach einem reichlichen Frühstück zur ersten Tour starten konnten.

 

Wie auch beim normalen Radtraining wurden die 19 Kinder in drei Leistungsgruppen eingeteilt und dann ging es los. Der Himmel war zwar noch wolkenverhangen, aber das störte die hochmotivierten jungen Bikerinnen und Biker nicht. Nach der Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg ging es in die erste Abfahrt. Hui – das war noch richtig nass und schmierig. Danach mussten erst einmal die Räder wieder sauber gemacht werden, da man mit einem schmutzigen Bike nicht in die Seilbahn darf. So oft hatten die Kinder vermutlich noch nie ihre Räder geputzt. Im Laufe des Tages trockneten die Strecken dann langsam etwas ab, sodass nicht mehr ganz so viel geputzt werden musste. Leider gab es am ersten Tag nicht nur tolle Raderlebnisse in alpiner Landschaft, sondern auch einige kleine Stürze und einen schweren Sturz, der ärztliche Behandlung nötig machte.

Beim gemeinsamen Abendessen und unterhaltsamen Gesprächen bis weit in die Nacht ließen wir den Tag ausklingen.

 

Am Sonntag starteten wir zur zweiten Tour. Der versprochene Sonnenschein blieb leider aus, allerdings waren die Strecken über Nacht weiter abgetrocknet, sodass diese sich besser fahren ließen als am Tag zuvor. Leider endete unser Biketag schon um 14:00, da die Autos wieder gepackt werden mussten und die lange Heimreise nach Würzburg auf dem Programm stand. Auch gab es am Sonntag keinerlei schwere Stürze. Passend zur Abreise begann es dann wieder zu regnen. Offensichtlich hatten wir uns die Regenpause ordentlich verdient.

Zusammenfassend können wir auf ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen tollen Eindrücken zurückblicken, auf gemeinsames Essen, gemeinsames Fahren, gemeinsamen Spaß, gemeinsame Unterhaltungen, gemeinsame Erlebnisse, so wie es bei einer Rad-Sport-Gemeinschaft sein sollte.

 

Anschließend noch ein paar Kommentare der Teilnehmer:

 

Nick: "Die Milka-Line war klasse! Ich fand es toll, mit der Gondel zu fahren!"

 

Tom: "Mir haben die Berge und die Hütte gut gefallen! Das Springen und die Abfahrten haben viel Spaß gemacht!"

 

Katrin: „Was mich persönlich sehr gefreut hat, war das ausgesprochen unkomplizierte Zusammensein aller MTBler! Angefangen beim Frühstück, wo die Brötchen frühmorgens für alle geholt werden, der Kaffee auf verschiedenen Zimmern gekocht wird, wo jeder Platz neben sich macht für weitere hungrige Frühstücker. Der Tag spannend und aufregend mit kleinen und großen Herausforderungen gespickt. Große Hilfsbereitschaft und Geduld, beim Schlauchwechsel, beim Erklären der richtigen Technik, bei der Absicherung und Versorgung von Stürzen. Auch das Abendessen wurde von vielen kleinen und großen Händen in geselliger Runde geschnippelt, mit Elan gekocht, mit gutem Appetit gegessen und anschließend unauffällig sämtliche Geschirrspüler im Hause wieder bestückt. Ihr seid sehr gut organisiert, vor und während des Wochenendes und auch danach. Wir wissen Euren Aufwand zu schätzen und bedanken uns dafür! Eine Hand greift in die andere, alle helfen mit, ein seltenes Bild heutzutage...“

       

Hannes: „Ich fand den Airbag Jump sehr cool. Und es war sehr geil über, die ganzen Table zu springen. Ich fand es sehr entspannt mit der Gondel auf den Berg zu fahre. Ich fand es einfach nur toll.“ (Text & Bilder Alexander Pscheidl, Uwe Fröhlich)

 


 

Auf Wegen zwischen Main und Tauber, die Sie bestimmt noch nicht kannten!

Erste RSG Franken-Tour unterstützt von Kauzen Bräu war ein Erfolg.

 

Die morgendlichen paar Regentröpfchen schreckten 160 Radsportlerinnen und Radsportler nicht ab, sich bei der neuen RTF der RSG am Sonntag, dem 17. Juni 2018 anzumelden: großer Ansturm zwischen 8.30 und 9.30, dann ging es für die Radler auf die Strecke(n).

 

Eingebettet ins Brauereifest der Privatbrauerei Kauzen Bräu in Ochsenfurt standen den Teilnehmern der RTF vier Strecken zur Verfügung (20km, 60km, 110km, 160km), die es zum Teil in sich hatten. Während die 20km lange Libella-Tour eher für Einsteiger, Familien und Freizeit-Radler geeignet war, forderten die Natürliche(s) Radler-Tour und Käuzle-Tour die Teilnehmer in zunehmendem Maße. Der Noctuator-Doppelbock mit 160km war mit Vorsicht zu genießen: Auf die RTF-Starter warteten zahlreiche teils knackige Steigungen.

Während der erste Streckenabschnitt zur Verpflegung in Schäftersheim noch wenig Herausforderung darstellte, wurde es zur zweiten Verpflegung in Finsterlohr hin wellig bis hügelig. Die Schleife der Doppelbock-Tour hatte dann als kleines Highlight – neben gut 2000 Höhenmetern ohnehin – einen Anstieg mit etwa 20% Steigung kurz vor der dritten Verpflegung im Angebot.

Dank aber des reichhaltigen Verpflegungsangebots mit Obst, Riegeln, Broten und natürlich Getränken der Kauzen und guter Stimmung erreichten alle Teilnehmer/innen das Ziel in Ochsenfurt wieder wohlbehalten. Wer wollte, konnte seine Reserven gleich wieder beim Brauereifest füllen – in fester Nahrung und natürlich auch mit Flüssigem.

An der Streckenbeschilderung basteln wir für die Zukunft noch ein bisschen, damit kleine Grüppchen nicht noch zusätzliche Ausflüge machen und Kilometer sammeln (müssen). So haben sie zumindest auch ein nettes Cafe in Creglingen kennen gelernt!

Gelobt wurden von den Radlern/innen aber einhellig die Streckenführung, die auf wirklich verkehrsarmen und kleinsten Sträßchen durch insgesamt bis zu fünf Landkreise (!) führte und die sehr gute Verpflegung.

 

Für die fast 40 RSGler, die diese Tour als Helfer in der Vorbereitung und Durchführung möglich machten, ist das ein tolles Feedback und Dankeschön! Wir bedanken uns bei der Kauzen Bräu für die Unterstützung mit Getränken und Transportmittel, bei den Verpflegungsorten für die Gastfreundschaft und bei unseren Teilnehmern für den Besuch!  (Text: Janina Seyler & Fotos: Andreas Mayer, Christian Schwinn, Matthias Schöck)


Impressionen vom freien Treff am Dienstag (Fotos Stefan Weick)


Der Berg ruft... und wir kommen!

Kreuzbergtour am Samstag dem 05. Mai 2018. 

Strecke: Würzburg-Arnstein-Oberthulba-Kreuzberg-Oberthulba-Euerdorf-Arnstein-Würzburg (ca.190 km).

(Text & Fotos Harald Scheller & Andreas Mayer)


RSG trifft Läufer – Einsatz der Radler beim Residenzlauf

 

Es hat, wie auch schon im Vorjahr, alles super geklappt. Auf den Tag verteilt waren immer genügend fleißige Helfer vor Ort, um die Läufer als Führungs- oder Schluss“fahrzeug“ zu begleiten und dabei die RSG Farben hoch zu halten. Fast alle Läufe konnten mit 3 oder sogar 4 Fahrern begleitet werden.

Für einige war es eine ganz neue Erfahrung, welche Steherqualitäten man benötigt. Die jeweiligen Schlussläufer/innen der 5km- oder 10km-Strecke haben mit Bravour und/oder Durchhaltevermögen ihr Rennen absolviert; für Radfahrer ist das „brutale Tempo einer Wanderdüne“ in der Begleitung der Läufer allerdings oft eine Herausforderung.

Als krasser Gegensatz dazu gab es aber auch die exklusive Möglichkeit, als Führungsfahrer beim Handbike-Rennen vorneweg zu fahren. Diese Chance aber hat keiner der Begleitfahrer genutzt – 40km/h im Schnitt auf 20km Rennstrecke sind aber auch eine ziemliche Packung, die man sich auch zutrauen muss. (Text & Fotos Volker Zink, Janina Seyler & Leonid Sotnikov)


Herzlich Willkommen Radsport-Saison 2018 

… hieß es am vergangenen Sonntag (08.04.) bei unserem alljährigen Anradeln. Bei fast schon frühsommerlichem Wetter trafen sich ca. 50 RSGler um 10 Uhr an der Talavera. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto wurden schnell vier Gruppen gebildet und dann ging es auch schon los. Nach ca. drei Stunden Fahrzeit bei strahlend blauem Himmel traf man sich anschließend im Biergarten der Waldschänke Dornheim wieder. Dort gab es zum Ausklang noch ein gemütliches Beisammensitzen. Im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Start in die Radsport-Saison 2018.

(Text & Fotos Hanjo Musekamp & Janina Seyler)


Hallen-Training im Winter 2017/2018

oder eine pfeift und alle anderen schwitzen

 

Seit fast 20 Jahren bin ich nun im Radsport aktiv. Meine Trainerinnen-„Karriere“ begann 2002 mit einem Übungsleiterschein und richtig im Jahr 2006 mit einer kleinen Jugendmannschaft. Seit 2007 leite ich jeden Winter das Hallentraining für Jugendliche und Erwachsene und bis 2017 leide und litt ich auch regelmäßig mit. Egal, ob „Aufwärm-Hockey“, Bauch-Beine-Po für Fortgeschrittene, Schnellkraft-Übungen oder Wandsitzen, der Spaß wie auch der Schweiß kamen beim Hallen-Training nie zu kurz. Je fieser die Übung, desto besser. Brannten die eigenen Muskeln, bloß keine Schwäche! Dann musste die Übung noch 2-3 Sekunden weiter gehen, bis der Abpfiff für alle kam. Viele verließen zu Beginn des Wintertrainings die Halle mit einem knackigen Muskelkater … ich übrigens auch (!) … um dann am folgenden Mittwoch sehr gut gelaunt zu nächsten Schinder-Runde wiederzukommen.

Das Ergebnis der vielen Mittwoche: der knackige Muskelkater formte zu Saisonbeginn oft eine knackige Frühform. Auch bei mir. So war das bis zum Frühjahr 2017.

Diesen Winter war alles ein bisschen anders … eine Knieverletzung schickte mich gewissermaßen auf die Bank. Ausgewechselt. Auf die Bank gesetzt. Eines aber war mir völlig klar – das Wintertraining findet statt. Wenn auch mein Knie nicht funktioniert, das Mundwerk tuts. Und dann ist ja noch immer die kleine Pfeife am Schlüsselbund … man muss ja schließlich seinen (schmunzelnden!) Ruf als „Chefin“ auch pflegen! So begann (unter erschwerten Bedingungen) also auch im Spätherbst 2017 wieder das halbjährige Hallentraining mit allen Kraft-Koordinations-Hüpf-Spring-Spurt-Späßen der vorherigen Jahr auch. Einzige Veränderung: die Chefin pfeift und alle anderen schwitzen.

Das Ergebnis:

Ja, es hat schon Spaß gemacht – und ich hätte viel darum gegeben, den gleichen Muskelkater aushalten zu müssen wie die Trainingsteilnehmer.

Ja, die Fitness der regelmäßigen Teilnehmer wie auch mein Knie und meine Koordination wurden besser. … Ich verrate an dieser Stelle auch einmal meine unerschöpflichen Quellen für schöne Bodenübungen: Es waren oft meine eigenen Physiohausaufgaben, die ich das Bauch-Beine-Po-Programm einfach eingearbeitet habe und danke an der Stelle Christian und Anna für den neuen Input!

Nein, ich weiß noch nicht, wie und ob ich das Training nach dem Motto eine pfeift und alle anderen schwitzen so weitermachen möchte. Das ist der kleine Wehmutstropfen bei aller Gemeinschaft und gemeinsamem Sporterleben in der Halle am Mittwoch. Im Zuschauen bin ich nicht so gut … zu ungeduldig. Zu aktiv, um ausgewechselt einfach nur auf der Bank zu sitzen. Und was macht man bei einem solchen Zustand als Sportler am besten? Man bietet sich an, kämpft, sucht nach Alternativen.

Ja, ich kämpfe noch immer, damit unser Hallentraining weiter bestehen kann. Nach 20 Jahren Radsport wird mir schon eine Alternative einfallen. Deswegen keine Sorge: Irgendwas is‘ immer.

Jetzt is‘ aber erst einmal Sommer.

Liebe Mittwochlerinnen und Mittwochler, genießt eure Frühform – und denkt an mich, wenn ihr locker, leicht, flott und lässig vor allen anderen den Berg hochkurbelt. Da hat sich das Gepfeife und Geschwitze in der Halle doch gelohnt!

(Text & Fotos Janina Seyler) 


… klein, aber fein –

Mini-Trainingslagergruppe schickt Grüße aus der Toskana.

Tomas Pastika: „Klaus Pobypicz will erst um 10:00 Uhr losfahren.“ 


Wintertraining - oder wie viele Berge passen in einen Keller?

Dort, wo der Grundstein für eine erfolgreiche Rennradsaison gelegt wird, gibt es weder Anstiege noch Abfahrten, weder Kurven noch Geraden und erst recht keinen Windschatten. Und trotzdem findet man im Spinningraum alles, was das Radfahrerherz begehrt – und noch viel mehr.

 

Laufen, Langlauf, Mountainbiking, Cross – die Möglichkeiten für Rennradfahrer, sich im Winter für die anstehende Saison die notwendigen Grundlagen zu schaffen, sind sehr begrenzt. Häufig macht einem das Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung; nicht selten hapert es am verfügbaren Material für ein effektives Outdoor-Training.

Mitglieder der Radsportgemeinschaft Würzburg (RSG) feilten im Winter 2017/2018 im Keller des Fitness-Studios LIFESTYLE an ihrer Form. Dreimal pro Woche konnten RSGler unter professioneller Anleitung beim „spinning“ auf stationären Rädern strampeln, was Waden und Oberschenkel hergaben. Jan Diekow, bekannter Würzburger Triathlet und Inhaber des Sportschuh-Fachgeschäftes „Laufstil“, leitete mittwochs und samstags die Trainingssessions. Jeden zweiten Freitag übernahm Marc Schossow, Fitness- und Spinning-Trainer, das Kommando. An den verbleibenden Freitagen gestalteten geübte RSG-Mitglieder das Keller-Training. Was nie fehlte: der passende Sound im Ohr, der jeder Trainingseinheit angepasst war und von hart bis zart variierte.


Rad ist nicht gleich Rad

Spinning-Räder erinnern nur wenig an echte Räder. Lediglich Sattel und Pedale haben beide Modelle gleich.  Auffallend ist, dass Spinning-Räder nur ein Rad haben, und zwar vorne - auf dass der Fahrer per Riemen die Pedalkraft überträgt. Der Lenker ist so geformt, dass verschiedene Haltungen simuliert und zeitgleich Trinkflaschen gesicherten deponiert werden können. Auf das angetriebene Vorderrad kann mithilfe eines Bremsbelages die erforderliche Kraft zum runden Tritt variiert und nach persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Per Dreh am Knopf lässt sich die Bremswirkung auf einfachste Weise verringern oder erhöhen; Berge, Abfahrten oder Flachstücke simulieren.

 

Virtuell bergauf – ein See aus Schweiß unterm Rad

Der Einstieg ins Training war unter jedem Instruktor gleich: Mit ruhigem, rundem Tritt bei ruhigen Klängen warm fahren. In der Regel dauerte die ruhige Phase rund zehn Minuten, bei der auch noch das ein oder andere Wort zwischen den Teilnehmern gewechselt wurde. Dann erfolgte der Einstieg in die virtuelle Bergwelt, die jeder Trainer anders gestaltete: von flachen Anstiegen mit mäßiger Bremseinstellung, geringer Kraft und hoher Trittfrequenz bis zur Anfahrt ab zehn Prozent Steigung mit schwerer Bremseinstellung, großer Kraft und geringer Trittfrequenz. Ab diesem Zeitpunkt mussten die sanften Klänge den etwas härteren weichen. Im Rhythmus zur Musik wurden Pässe und Anhöhen bezwungen, sich mit Spitzkehren gespickte Steigungen hochgequält und literweiße Schweiß vergossen, bevor es mit hoher Trittfrequenz und geringem Bremswiderstand talwärts ging. Bis zu 1:45h erklommen die Teilnehmer Höhenmeter, die nicht zu sehen waren und erfuhren Watt-Leistungen die locker zum Betrieb der Lichtanlage gereicht hätten. Auch das Trainingsende war stets das gleiche: Mit gleichmäßiger Intension wie beim Aufwärmen wurde ein Cool-Down gefahren, um die Herzfrequenz zu senken und Beine zu lockern. Mit ausgiebigen Dehnungsübungen endete für die „Spinner“ das Training. Nach vier Monaten Radfahren im Keller war allen klar, dass in einen Keller mehr Berge passen, als man es sich vorstellen kann.


CX-Workshop am 03.02.2018 

 

Prolog:

Ich bin „um die Reifen“ etwas fülliger, genauer gesagt 32mm breit, aber dadurch durchaus geländetauglich. Mein Super-Mud-Profil ist 3mm hoch und nach einigen Ausfahrten ohne Brille kaum noch zu sehen. Mein Tretlager ist zwei Zentimeter höher und ich bin etwas kürzer gebaut als meine Schwester Rennrad. Alles andere an mir ist Standard, Durchschnitt, also alles Rennradkomponenten inklusive Lenker, Schaltung und Kassette. - Man traut`s mir nicht zu, aber ich kann mich flink und elegant und mutig im Gelände, im Wald und sogar auf MTB-Trails bewegen – nicht auf allen, aber auf vielen. Meinen Großvater nannten sie Querfeldein, ich bin das Cross-Rad, ein Cyclocrosser; oder nennt mich einfach Crosser. Ein bei der RSG bisher kaum bekanntes Wesen ….

 

1. Akt

Tilo und Anika tun es, und vielleicht zukünftig noch mehr RSG`ler: Cross-Rennen fahren. Um erste Schritte zur Missionierung Unterfrankens oder zumindest Würzburgs dahingehend zu unternehmen, wurde erstmals ein CX-Workshop der RSG Würzburg durchgeführt. Und so machten sich an einem kalten Februartag nach leichtem morgendlichem Schneefall und nachmittäglicher Wintersonne eine kleine Truppe unerschrockener RSG`ler auf zur Frankenwarte. Dort angekommen führte uns Tilo in die verschiedenen Grundtechniken des CX-Sport ein und zeigte uns praktisch, wie das geht: Auf- und Abspringen, Tragetechnik, Kurventechnik, Bunny-Hop. - Vor allem das Auf- und Abspringen ist gar nicht so einfach und braucht viel Übung, um das flüssig und elegant hinzukriegen. Wir hatten alle sehr viel Spaß dabei, auch wenn nicht alles auf Anhieb so flüssig und stilsicher anzuschauen war wie bei Tilo. Die richtige Anordnung von Arm und Hand in Verbindung mit Rahmen und Lenker bei der Tragetechnik gelang nicht bei allen sofort, aber Stefan konnte mit dem höchsten  Bunny-Hop des Tages viele Style-Punkte zurück gewinnen (siehe Bild), dicht gefolgt von Shooting-Star Karsten. Fazit: Alle RSG`ler sind ab jetzt nahezu renntauglich. 

2. Akt

Das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen. Nicht bei einem Rennen, sondern bei einer „benutzerfreundlichen“ Ausfahrt war das Motto. Nun, da ja unsere reinen Asphalt-Spezialisten Klaus und Harald den Workshop im Vorfeld leider absagen mussten, durften wir uns einige Meter mehr abseits der breiten Wege bewegen. Mit entsprechender Konsistenz des Untergrundes, insbesondere nach viel Regen am Vortag war das durchaus eine gute Übung hinsichtlich Fahrtechnik, Balance und Linienwahl, die wirklich von allen sehr gut gemeistert wurde. Mit dem MTB kann sowas ja fast jeder, mit dem Crosser ist das manchmal eine kleine (Überlebens-)Kunst. - Alle kamen heil und strahlend zurück.

 

Epilog

Auch das Material muss versorgt werden. Bei den Profirennen steht der Hochdruckreiniger in der Wechselzone. Die Räder können während des Rennens von Helfern gereinigt und vom Fahrer ausgewechselt werden. Bei den Hobby-Crossern hat man das nicht, stattdessen gerne ein Ersatzlaufrad in der Wechselzone „gebunkert“. - Die Profivariante bezüglich Reinigung wurde zum Abschluss des Tages von Tilo fachkundig angeleitet. Das war dann auch bitter nötig ….(Text & Foto: Andi Mayer)

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