Radmarathons, Mountainbike-Rennen, Trainingslager oder Wintertraining und vieles mehr:

Zahlreiche Veranstaltungen, persönliche wie gemeinschaftliche Erfolge, die es hier zu sehen gibt.

 Einblicke in unser Vereinsleben.

 

Du hast etwas zum Vereinsleben beigetragen und möchtest es auf der Webseite zeigen?

Dann schicke doch ein paar Zeilen und Bilder per Mail!


Bocksbeuteltour 09.09.2018 (Bilder: Uli Römer & Roman Winkler)


RSG Würzburg spendet 5.555€ an das Kinderpalliativteam der Malteser in Unterfranken

 

300km-Tour - Spendenfahrt der Rekorde 2018

 

Die Ursprünge der 300km-Tour der Radsportgemeinschaft Würzburg e.V. (RSG) liegen über 20 Jahre zurück in einer Fernfahrt der Mitglieder ins radsportlich befreundete Suhl. Heute ist die 300km-Tour noch immer lebendig und vor allem dem guten Zweck gewidmet.

 

Auf dem Rennrad geht es in zwei 150-Kilometerschleifen durch Mainfranken auf insgesamt 300 Kilometer – auch für ambitionierte Radsportler/innen eine Herausforderung. Insbesondere im diesjährigen Rekordsommer am 4. August: Temperaturen über 30 Grad und phasenweise Wind forderte den gut 40 Teilnehmern alles ab. Gerade dabei waren die Verpflegungspausen und Wasser-Nachfüllstops willkommen und eine Mainüberquerung per Fähre in Wipfeld eine schöne Ablenkung. Im Vordergrund – neben dem gemeinschaftlichen Radsporterleben – steht aber der gute Zweck der Tour. Die Teilnehmerbeiträge der RSGler und Gastteilnehmer füllen einen Spendentopf, den der Verein großzügig aufrundet.

 

Neu war in diesem Jahr die Aktion 300 für 300. Der Deal hierbei: mindestens 10 Radsportler schaffen die vollen 300km; dafür geben mindestens 10 befreundete Firmen oder Privatpersonen 300€ zusätzlich in den Spendentopf. Über 3.000€ externer Spenden konnten auf diese Weise generiert werden!

 

So kamen heuer rekordverdächtige 5.555€ aus Teilnahmegebühr, externen Spenden und der Aufrundung durch die RSG zusammen, die bei einem Treffen am 5. September 2018 mit einem symbolischen Scheck dem Kinderpalliativteam der Malteser in Unterfranken übergeben wurden.

 

Dieses Team aus 2 Kinderärzten, 5 Kinderkrankenschwestern, einem Sozialpädagogen und einem Seelsorger wurde erst im Oktober 2017 neu geschaffen und füllt damit den weißen Fleck des Regierungsbezirks Unterfranken auf der Versorgungskarte. Mit ca. 20 Patienten/innen rechnete man; derzeit werden über 30 Patienten im Alter von 16 Monaten bis 28 Jahren in ganz Unterfranken betreut. „Das spricht für die Notwendigkeit und den Erfolg unseres Angebots“, so Sonja Kneuer, die pflegerische Leitung. Der Fokus liegt hierbei weniger auf der eigentlichen Pflege der jungen Patienten. Vielmehr geht es dem Team darum, die Lebensqualität für die gesamte Familie des kranken Kindes zu verbessern. Die Familien sollen Klinikbesuch vermeiden und stattdessen ihr Kind zu Hause versorgen können. Die wesentlichen Leiden sind dabei weniger Tumore als Stoffwechselerkrankungen, Schwerstbehinderungen durch Frühgeburten, Krampfanfälle etc. Dazu werden die Eltern bei der Versorgung ihres kranken Kindes durch das Team angeleitet; in Einzelfällen gelingt einem hinzugezogenen Musik- oder Kunsttherapeuten ein ganz individueller Zugang zum Kind oder es werden im Ärzte-Eltern-Team Notfallpläne für einzelne Krisensituationen ausgearbeitet, die den Eltern Sicherheit geben können. Nicht zuletzt steht eine Notfallnummer zur Verfügung, die 24 Stunden vom Kinderpalliativteam besetzt ist. „Und wir kommen dann.“ (Sonja Kneuer)

 

Kneuers Wunsch für eine noch bessere Versorgung in Zukunft wäre die Mitarbeit eines Psychologen, der neben dem Sozialpädagogen die Familien begleiten kann. Diese allerdings werden ausschließlich aus Spenden finanziert.

Mit der Spende der RSG von 5.555€ lässt sich zwar nicht alles bezahlen, dennoch ist das Geld für die Betreuung der Familien gut angelegt: Wir tun mit unserer sportlichen Aktivität Gutes für jene, die dies derzeit nicht oder nicht mehr können.

Dem Kinderpalliativteam wünschen wir auch künftig allen Erfolg und vor allem die Kraft und Energie für die Begleitung der Familien!

Infos zum Kinderpalliativteam der Malteser finden Sie hier.

 

Ein großer Dank geht abschließend an unsere Organisatoren der 300km-Tour und deren Teilnehmer. Ein ebenso großes Dankeschön geht an unsere Sachspender: Brauerei Kauzen Bräu für die Getränke und Fahrzeuge, Backstube Rösner für die Backwaren, Frischemärkte Trabold für das Verpflegungsobst. Recht herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren externen Geldspendern: Autohaus Rumpel und Stark, Planungsschmiede Braun, EP Elektroplanung GmbH, Mohren Apotheke, Andrea Scheller, Karl Kempf, Fa. AHG Agrarhandelsgesellschaft mbH, solvatio AG, Schreinerei Bongwald, Claudia Lesmeister, Maria Helsper, Frank Olbrich, Hans Mroczinek, Thomas Stierhof, Albrecht Klemm und Christian Kupper.

 

Wir freuen uns auf eine Neuauflage auch im kommenden Sommer 2019. (Text: Janina Seyler)

 

Das Bild der Spendenübergabe zeigt v.l.n.r.: Andreas Mayer (Orga 300km), Harald Scheller (Orga 300km), Andreas Beck (2.Vorstand RSG), Sonja Kneuer (pfl. Leitung), Janina Seyler (1. Vorstand RSG), Rainer Metz (Kassier RSG), Uwe Meuren (Kauzen Bräu) (Bild: Roman Winkler)


300km-Tour der RSG Würzburg

Spendenfahrt der Rekorde 2018

 

Die diesjährige 300km-Tour der Radsportgemeinschaft Würzburg e.V. (RSG) kann gut und gern als Spendenfahrt der Rekorde bezeichnet werden. Wieder waren es über 40 Teilnehmer – ein neuer Teilnehmerrekord – die sich auf die zwei Schleifen à 150km durch Mainfranken machten.

 

Rekordverdächtig waren auch die heißen Temperaturen, die den Radsportlern aus der RSG und auch den Gastteilnehmern am Samstag, dem 4. August 2018 alles abverlangten. Laut Aussage der Organisatoren zeigten die Gesichter aller Radler – selbst der erfahrenen Kilometersammler - deutliche Zeichen der Hitze und der körperlichen Anstrengung.

Neu war in diesem Jahr die Mittagspause und der Abschlusshock in der Gaststätte des TSV Jahn Heidingsfeld. Dort konnten die verbrauchten Reserven mit Getränken und Essen wieder entsprechend nachgefüllt werden. Damit auch während der Fahrt auf den zahlreichen Kilometern die Kraft der Radsportler nicht ausgeht, sorgte die Privatbrauerei Kauzen Bräu aus Ochsenfurt wieder für Getränke und ein Begleitfahrzeug. Obst wurde von den Frischemärkten Trabold beigesteuert und die Bäckerei Rösner stellte Brot und Kuchen zur Verfügung.

 

Einen weiteren Rekord konnte die 300km-Tour heuer erstmals mit der Beteiligung von zusätzlichen Spenden für den Spendentopf des Vereins vermelden. Sage und schreibe neun Großspender und diverse kleinere Beträge gingen bei der RSG ein, um den Spendentopf der 300km-Tour für den guten Zweck weiter zu befüllen.

 

Zusammen mit der Startgebühr, einer Aufrundung durch die RSG und den eingegangenen Spenden kommt heuer ein erheblicher vierstelliger Betrag zusammen. Dieser geht als Spende komplett an das Kinderpalliativteam der Malteser in Würzburg. 

 

So können wir als aktive Radfahrer mit unserer Kraft und unserem Können jenen helfen, die körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind.

Ein großer Dank geht an unsere Organisatoren der 300km-Tour und deren Teilnehmer.

 

Ein ebenso großes Dankeschön an alle Sachspender wie auch die zusätzlichen Geldspender: Autohaus Rumpel und Stark, Planungsschmiede Braun, EP Elektroplanung GmbH, Mohren Apotheke, Andrea Scheller, Karl Kempf, Fa. AHG Agrarhandelsgesellschaft mbH, solvatio AG, Schreinerei Bongwald, Claudia Lesmeister, Maria Hesper, Hans Mroczinek, Thomas Stierhof und Albrecht Klemm.

Vielen Dank an alle für das Gelingen dieser wahrlich rekordverdächtigen Tour für den guten Zweck. (Text & Bilder Janina Seyler, Uwe Meuren)


300km-Tour der RSG Würzburg

Spendenfahrt im zweiten Jahr zusammen mit der KAUZEN Bräu

Neu mit der Aktion "300 für 300"

Samstag, 4. August 2018 


300 Kilometer mit dem Rennrad an einem Tag in einer großen Gruppe durch Mainfranken – das geht?

Ja! Mit unserer Flow-Spaß-Schweiß-Charity-Tour wieder zusammen mit der Privatbrauerei Kauzen aus Ochsenfurt.

 

Das haben wir zu bieten:

300km, Windschatten der großen Gruppe in 2er-Reihen mit 30+ Schnitt, Drei-Sterne-Verpflegung und Rescue-Truck, erfahrene Guides und disziplinierte Fahrweise.

 

Das braucht ihr:

Etwas Ausdauer in Bein und Hintern, viel Spaß an der Sache und ein Grinsen im Gesicht – auch wenn`s mal länger wird!

Besonders schön ist es, wenn sich uns neben den RSG`lern Freunde und Gäste aus der Umgebung und aus anderen Radsportgruppen anschließen.  Ausdrückliches Willkommen! Und wem 300km doch zu viel sind, kann auch am Vormittag oder am Nachmittag bei 150km dabei sein.

 

Die Strecke(n):

Zwei große Schleifen durch Mainfranken mit "Schnittpunkt" in Würzburg.

Vormittag: Wü-Ochsenfurt-Kitzingen-Geroldshofen-Fahr-Gramschatz-Wü

Nachmittag: Wü-Gemünden-Marktheidenfeld-TBB-Wü

 

Startgebühr:

Die Startgebühr beträgt 20€ und wird dieses Jahr komplett an das Kinderpalliativteam der Malteser in Würzburg gespendet, die RSG rundet wie immer sehr großzügig auf.

 

NEU: Aktion 300 für 300

Um den Spendentopf noch ein wenig weiter zu füllen, haben wir in diesem Jahr die „Aktion 300 für 300“ ins Leben gerufen. Wir als Veranstalter versuchen, mindestens 10 Fahrer über die kompletten 300km zu bringen. Im Gegenzug suchen wir mindestens 10 „Fahrerpaten“, die für ihren Finisher als Belohnung  1€ pro Km (300€) in den Spendentopf geben. Wer Interesse an einer Patenschaft hat oder eine vermitteln kann, meldet sich bitte direkt beim Verein! Weitere Spenden für das Kinderpalliativteam werden natürlich ebenso gerne angenommen.

 

Start und Zielpunkt – ACHTUNG NEU!!!

Treffpunkt: Samstag, 04. August 2018 Gaststätte Jahnwiese, Wiesenweg 2, 97084 Würzburg (Heidingsfeld).

 

Zeitplan:

Ab 6:30 Uhr Anmeldung, 7:00 Uhr Start

Ca. 12:30 Uhr Zwischenstopp, spätestens 13:00 Uhr Abfahrt zweite Runde

Ca. 19:00 Uhr Finish mit Abschlusshock

 

Parken & Essen:

Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Während der Pause serviert uns die Gaststätte Jahnwiese ein leckeres Nudelgericht mit Hackfleisch oder Tomatensoße für kleines Geld. Beim Abschlusshock auf der Terrasse können wir à la carte wählen. Bestes Wetter ist vorbestellt.

 

Anmeldung:

Ach ja: Tragt Euch doch zu besseren Einkaufsplanung in den Anmelde-Doodle ein, keine Bedingung aber schöner wär`s !!!!


Viel hilft viel!

 

 

Das hieß es bei der viertägigen Pässetour 2018 in den Vogesen. Bis zu 440 km und 10400 hm fuhren die 17 Radfahrer und Radfahrerinnen und das egal, ob bei Schweiß oder Frost, denn von Gluthitze bis zum strömenden Regen war alles dabei. Aber - viel hilft viel - je mehr Pässe desto besser. Mit dabei waren Col de la Schlucht, Grand Ballon, Col de Linge, Col de Freland, Col du Bramont und Ballon d’Alsace. (Text & Bilder Mira Bernhart, Stefan Weick)


Bikewochenende in Saalbach-Hinterglemm 06.07. – 08.07.2018

 

Endlich war es da, das langersehnte Bikewochenende in Saalbach-Hinterglemm. Einige der Kinder konnten es kaum mehr erwarten. Die Vorbereitungen zu diesem Event fanden ja schon im November letzten Jahres statt. Daher war die Wartezeit, um die Vorfreude auszukosten, auch ordentlich lang. Es war das erste Bikewochenende für die MTB-Jugend der RSG Würzburg. Um den Vereinsnamen Rad-Sport-Gemeinschaft auch alle Ehre zu machen, wurde alles gemeinsam gemacht – gemeinsame Anreise, gemeinsame Unterkunft, gemeinsames Frühstück, gemeinsames Biken, gemeinsames Abendessen. Gleich an dieser Stelle schon ein großes Dankeschön an die Guides, Tourenbegleiter und die vielen Helfer, die beim Frühstück und Abendessen geholfen hatten.

Nicht nur die vielen Helfer hatten es gut mit uns gemeint, sondern auch das Wetter. Bei der Anreise am Freitagabend regnete es noch in Strömen, aber in der Nacht ließ der Regen nach, sodass wir am Samstag nach einem reichlichen Frühstück zur ersten Tour starten konnten.

 

Wie auch beim normalen Radtraining wurden die 19 Kinder in drei Leistungsgruppen eingeteilt und dann ging es los. Der Himmel war zwar noch wolkenverhangen, aber das störte die hochmotivierten jungen Bikerinnen und Biker nicht. Nach der Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg ging es in die erste Abfahrt. Hui – das war noch richtig nass und schmierig. Danach mussten erst einmal die Räder wieder sauber gemacht werden, da man mit einem schmutzigen Bike nicht in die Seilbahn darf. So oft hatten die Kinder vermutlich noch nie ihre Räder geputzt. Im Laufe des Tages trockneten die Strecken dann langsam etwas ab, sodass nicht mehr ganz so viel geputzt werden musste. Leider gab es am ersten Tag nicht nur tolle Raderlebnisse in alpiner Landschaft, sondern auch einige kleine Stürze und einen schweren Sturz, der ärztliche Behandlung nötig machte.

Beim gemeinsamen Abendessen und unterhaltsamen Gesprächen bis weit in die Nacht ließen wir den Tag ausklingen.

 

Am Sonntag starteten wir zur zweiten Tour. Der versprochene Sonnenschein blieb leider aus, allerdings waren die Strecken über Nacht weiter abgetrocknet, sodass diese sich besser fahren ließen als am Tag zuvor. Leider endete unser Biketag schon um 14:00, da die Autos wieder gepackt werden mussten und die lange Heimreise nach Würzburg auf dem Programm stand. Auch gab es am Sonntag keinerlei schwere Stürze. Passend zur Abreise begann es dann wieder zu regnen. Offensichtlich hatten wir uns die Regenpause ordentlich verdient.

Zusammenfassend können wir auf ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen tollen Eindrücken zurückblicken, auf gemeinsames Essen, gemeinsames Fahren, gemeinsamen Spaß, gemeinsame Unterhaltungen, gemeinsame Erlebnisse, so wie es bei einer Rad-Sport-Gemeinschaft sein sollte.

 

Anschließend noch ein paar Kommentare der Teilnehmer:

 

Nick: "Die Milka-Line war klasse! Ich fand es toll, mit der Gondel zu fahren!"

 

Tom: "Mir haben die Berge und die Hütte gut gefallen! Das Springen und die Abfahrten haben viel Spaß gemacht!"

 

Katrin: „Was mich persönlich sehr gefreut hat, war das ausgesprochen unkomplizierte Zusammensein aller MTBler! Angefangen beim Frühstück, wo die Brötchen frühmorgens für alle geholt werden, der Kaffee auf verschiedenen Zimmern gekocht wird, wo jeder Platz neben sich macht für weitere hungrige Frühstücker. Der Tag spannend und aufregend mit kleinen und großen Herausforderungen gespickt. Große Hilfsbereitschaft und Geduld, beim Schlauchwechsel, beim Erklären der richtigen Technik, bei der Absicherung und Versorgung von Stürzen. Auch das Abendessen wurde von vielen kleinen und großen Händen in geselliger Runde geschnippelt, mit Elan gekocht, mit gutem Appetit gegessen und anschließend unauffällig sämtliche Geschirrspüler im Hause wieder bestückt. Ihr seid sehr gut organisiert, vor und während des Wochenendes und auch danach. Wir wissen Euren Aufwand zu schätzen und bedanken uns dafür! Eine Hand greift in die andere, alle helfen mit, ein seltenes Bild heutzutage...“

       

Hannes: „Ich fand den Airbag Jump sehr cool. Und es war sehr geil über, die ganzen Table zu springen. Ich fand es sehr entspannt mit der Gondel auf den Berg zu fahre. Ich fand es einfach nur toll.“ (Text & Bilder Alexander Pscheidl, Uwe Fröhlich)

 


 

Auf Wegen zwischen Main und Tauber, die Sie bestimmt noch nicht kannten!

Erste RSG Franken-Tour unterstützt von Kauzen Bräu war ein Erfolg.

 

Die morgendlichen paar Regentröpfchen schreckten 160 Radsportlerinnen und Radsportler nicht ab, sich bei der neuen RTF der RSG am Sonntag, dem 17. Juni 2018 anzumelden: großer Ansturm zwischen 8.30 und 9.30, dann ging es für die Radler auf die Strecke(n).

 

Eingebettet ins Brauereifest der Privatbrauerei Kauzen Bräu in Ochsenfurt standen den Teilnehmern der RTF vier Strecken zur Verfügung (20km, 60km, 110km, 160km), die es zum Teil in sich hatten. Während die 20km lange Libella-Tour eher für Einsteiger, Familien und Freizeit-Radler geeignet war, forderten die Natürliche(s) Radler-Tour und Käuzle-Tour die Teilnehmer in zunehmendem Maße. Der Noctuator-Doppelbock mit 160km war mit Vorsicht zu genießen: Auf die RTF-Starter warteten zahlreiche teils knackige Steigungen.

Während der erste Streckenabschnitt zur Verpflegung in Schäftersheim noch wenig Herausforderung darstellte, wurde es zur zweiten Verpflegung in Finsterlohr hin wellig bis hügelig. Die Schleife der Doppelbock-Tour hatte dann als kleines Highlight – neben gut 2000 Höhenmetern ohnehin – einen Anstieg mit etwa 20% Steigung kurz vor der dritten Verpflegung im Angebot.

Dank aber des reichhaltigen Verpflegungsangebots mit Obst, Riegeln, Broten und natürlich Getränken der Kauzen und guter Stimmung erreichten alle Teilnehmer/innen das Ziel in Ochsenfurt wieder wohlbehalten. Wer wollte, konnte seine Reserven gleich wieder beim Brauereifest füllen – in fester Nahrung und natürlich auch mit Flüssigem.

An der Streckenbeschilderung basteln wir für die Zukunft noch ein bisschen, damit kleine Grüppchen nicht noch zusätzliche Ausflüge machen und Kilometer sammeln (müssen). So haben sie zumindest auch ein nettes Cafe in Creglingen kennen gelernt!

Gelobt wurden von den Radlern/innen aber einhellig die Streckenführung, die auf wirklich verkehrsarmen und kleinsten Sträßchen durch insgesamt bis zu fünf Landkreise (!) führte und die sehr gute Verpflegung.

 

Für die fast 40 RSGler, die diese Tour als Helfer in der Vorbereitung und Durchführung möglich machten, ist das ein tolles Feedback und Dankeschön! Wir bedanken uns bei der Kauzen Bräu für die Unterstützung mit Getränken und Transportmittel, bei den Verpflegungsorten für die Gastfreundschaft und bei unseren Teilnehmern für den Besuch!  (Text: Janina Seyler & Fotos: Andreas Mayer, Christian Schwinn, Matthias Schöck)


Impressionen vom freien Treff am Dienstag (Fotos Stefan Weick)


Der Berg ruft... und wir kommen!

Kreuzbergtour am Samstag dem 05. Mai 2018. 

Strecke: Würzburg-Arnstein-Oberthulba-Kreuzberg-Oberthulba-Euerdorf-Arnstein-Würzburg (ca.190 km).

(Text & Fotos Harald Scheller & Andreas Mayer)


RSG trifft Läufer – Einsatz der Radler beim Residenzlauf

 

Es hat, wie auch schon im Vorjahr, alles super geklappt. Auf den Tag verteilt waren immer genügend fleißige Helfer vor Ort, um die Läufer als Führungs- oder Schluss“fahrzeug“ zu begleiten und dabei die RSG Farben hoch zu halten. Fast alle Läufe konnten mit 3 oder sogar 4 Fahrern begleitet werden.

Für einige war es eine ganz neue Erfahrung, welche Steherqualitäten man benötigt. Die jeweiligen Schlussläufer/innen der 5km- oder 10km-Strecke haben mit Bravour und/oder Durchhaltevermögen ihr Rennen absolviert; für Radfahrer ist das „brutale Tempo einer Wanderdüne“ in der Begleitung der Läufer allerdings oft eine Herausforderung.

Als krasser Gegensatz dazu gab es aber auch die exklusive Möglichkeit, als Führungsfahrer beim Handbike-Rennen vorneweg zu fahren. Diese Chance aber hat keiner der Begleitfahrer genutzt – 40km/h im Schnitt auf 20km Rennstrecke sind aber auch eine ziemliche Packung, die man sich auch zutrauen muss. (Text & Fotos Volker Zink, Janina Seyler & Leonid Sotnikov)


Herzlich Willkommen Radsport-Saison 2018 

… hieß es am vergangenen Sonntag (08.04.) bei unserem alljährigen Anradeln. Bei fast schon frühsommerlichem Wetter trafen sich ca. 50 RSGler um 10 Uhr an der Talavera. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto wurden schnell vier Gruppen gebildet und dann ging es auch schon los. Nach ca. drei Stunden Fahrzeit bei strahlend blauem Himmel traf man sich anschließend im Biergarten der Waldschänke Dornheim wieder. Dort gab es zum Ausklang noch ein gemütliches Beisammensitzen. Im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Start in die Radsport-Saison 2018.

(Text & Fotos Hanjo Musekamp & Janina Seyler)


Hallen-Training im Winter 2017/2018

oder eine pfeift und alle anderen schwitzen

 

Seit fast 20 Jahren bin ich nun im Radsport aktiv. Meine Trainerinnen-„Karriere“ begann 2002 mit einem Übungsleiterschein und richtig im Jahr 2006 mit einer kleinen Jugendmannschaft. Seit 2007 leite ich jeden Winter das Hallentraining für Jugendliche und Erwachsene und bis 2017 leide und litt ich auch regelmäßig mit. Egal, ob „Aufwärm-Hockey“, Bauch-Beine-Po für Fortgeschrittene, Schnellkraft-Übungen oder Wandsitzen, der Spaß wie auch der Schweiß kamen beim Hallen-Training nie zu kurz. Je fieser die Übung, desto besser. Brannten die eigenen Muskeln, bloß keine Schwäche! Dann musste die Übung noch 2-3 Sekunden weiter gehen, bis der Abpfiff für alle kam. Viele verließen zu Beginn des Wintertrainings die Halle mit einem knackigen Muskelkater … ich übrigens auch (!) … um dann am folgenden Mittwoch sehr gut gelaunt zu nächsten Schinder-Runde wiederzukommen.

Das Ergebnis der vielen Mittwoche: der knackige Muskelkater formte zu Saisonbeginn oft eine knackige Frühform. Auch bei mir. So war das bis zum Frühjahr 2017.

Diesen Winter war alles ein bisschen anders … eine Knieverletzung schickte mich gewissermaßen auf die Bank. Ausgewechselt. Auf die Bank gesetzt. Eines aber war mir völlig klar – das Wintertraining findet statt. Wenn auch mein Knie nicht funktioniert, das Mundwerk tuts. Und dann ist ja noch immer die kleine Pfeife am Schlüsselbund … man muss ja schließlich seinen (schmunzelnden!) Ruf als „Chefin“ auch pflegen! So begann (unter erschwerten Bedingungen) also auch im Spätherbst 2017 wieder das halbjährige Hallentraining mit allen Kraft-Koordinations-Hüpf-Spring-Spurt-Späßen der vorherigen Jahr auch. Einzige Veränderung: die Chefin pfeift und alle anderen schwitzen.

Das Ergebnis:

Ja, es hat schon Spaß gemacht – und ich hätte viel darum gegeben, den gleichen Muskelkater aushalten zu müssen wie die Trainingsteilnehmer.

Ja, die Fitness der regelmäßigen Teilnehmer wie auch mein Knie und meine Koordination wurden besser. … Ich verrate an dieser Stelle auch einmal meine unerschöpflichen Quellen für schöne Bodenübungen: Es waren oft meine eigenen Physiohausaufgaben, die ich das Bauch-Beine-Po-Programm einfach eingearbeitet habe und danke an der Stelle Christian und Anna für den neuen Input!

Nein, ich weiß noch nicht, wie und ob ich das Training nach dem Motto eine pfeift und alle anderen schwitzen so weitermachen möchte. Das ist der kleine Wehmutstropfen bei aller Gemeinschaft und gemeinsamem Sporterleben in der Halle am Mittwoch. Im Zuschauen bin ich nicht so gut … zu ungeduldig. Zu aktiv, um ausgewechselt einfach nur auf der Bank zu sitzen. Und was macht man bei einem solchen Zustand als Sportler am besten? Man bietet sich an, kämpft, sucht nach Alternativen.

Ja, ich kämpfe noch immer, damit unser Hallentraining weiter bestehen kann. Nach 20 Jahren Radsport wird mir schon eine Alternative einfallen. Deswegen keine Sorge: Irgendwas is‘ immer.

Jetzt is‘ aber erst einmal Sommer.

Liebe Mittwochlerinnen und Mittwochler, genießt eure Frühform – und denkt an mich, wenn ihr locker, leicht, flott und lässig vor allen anderen den Berg hochkurbelt. Da hat sich das Gepfeife und Geschwitze in der Halle doch gelohnt!

(Text & Fotos Janina Seyler) 


… klein, aber fein –

Mini-Trainingslagergruppe schickt Grüße aus der Toskana.

Tomas Pastika: „Klaus Pobypicz will erst um 10:00 Uhr losfahren.“ 


Wintertraining - oder wie viele Berge passen in einen Keller?

Dort, wo der Grundstein für eine erfolgreiche Rennradsaison gelegt wird, gibt es weder Anstiege noch Abfahrten, weder Kurven noch Geraden und erst recht keinen Windschatten. Und trotzdem findet man im Spinningraum alles, was das Radfahrerherz begehrt – und noch viel mehr.

 

Laufen, Langlauf, Mountainbiking, Cross – die Möglichkeiten für Rennradfahrer, sich im Winter für die anstehende Saison die notwendigen Grundlagen zu schaffen, sind sehr begrenzt. Häufig macht einem das Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung; nicht selten hapert es am verfügbaren Material für ein effektives Outdoor-Training.

Mitglieder der Radsportgemeinschaft Würzburg (RSG) feilten im Winter 2017/2018 im Keller des Fitness-Studios LIFESTYLE an ihrer Form. Dreimal pro Woche konnten RSGler unter professioneller Anleitung beim „spinning“ auf stationären Rädern strampeln, was Waden und Oberschenkel hergaben. Jan Diekow, bekannter Würzburger Triathlet und Inhaber des Sportschuh-Fachgeschäftes „Laufstil“, leitete mittwochs und samstags die Trainingssessions. Jeden zweiten Freitag übernahm Marc Schossow, Fitness- und Spinning-Trainer, das Kommando. An den verbleibenden Freitagen gestalteten geübte RSG-Mitglieder das Keller-Training. Was nie fehlte: der passende Sound im Ohr, der jeder Trainingseinheit angepasst war und von hart bis zart variierte.


Rad ist nicht gleich Rad

Spinning-Räder erinnern nur wenig an echte Räder. Lediglich Sattel und Pedale haben beide Modelle gleich.  Auffallend ist, dass Spinning-Räder nur ein Rad haben, und zwar vorne - auf dass der Fahrer per Riemen die Pedalkraft überträgt. Der Lenker ist so geformt, dass verschiedene Haltungen simuliert und zeitgleich Trinkflaschen gesicherten deponiert werden können. Auf das angetriebene Vorderrad kann mithilfe eines Bremsbelages die erforderliche Kraft zum runden Tritt variiert und nach persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Per Dreh am Knopf lässt sich die Bremswirkung auf einfachste Weise verringern oder erhöhen; Berge, Abfahrten oder Flachstücke simulieren.

 

Virtuell bergauf – ein See aus Schweiß unterm Rad

Der Einstieg ins Training war unter jedem Instruktor gleich: Mit ruhigem, rundem Tritt bei ruhigen Klängen warm fahren. In der Regel dauerte die ruhige Phase rund zehn Minuten, bei der auch noch das ein oder andere Wort zwischen den Teilnehmern gewechselt wurde. Dann erfolgte der Einstieg in die virtuelle Bergwelt, die jeder Trainer anders gestaltete: von flachen Anstiegen mit mäßiger Bremseinstellung, geringer Kraft und hoher Trittfrequenz bis zur Anfahrt ab zehn Prozent Steigung mit schwerer Bremseinstellung, großer Kraft und geringer Trittfrequenz. Ab diesem Zeitpunkt mussten die sanften Klänge den etwas härteren weichen. Im Rhythmus zur Musik wurden Pässe und Anhöhen bezwungen, sich mit Spitzkehren gespickte Steigungen hochgequält und literweiße Schweiß vergossen, bevor es mit hoher Trittfrequenz und geringem Bremswiderstand talwärts ging. Bis zu 1:45h erklommen die Teilnehmer Höhenmeter, die nicht zu sehen waren und erfuhren Watt-Leistungen die locker zum Betrieb der Lichtanlage gereicht hätten. Auch das Trainingsende war stets das gleiche: Mit gleichmäßiger Intension wie beim Aufwärmen wurde ein Cool-Down gefahren, um die Herzfrequenz zu senken und Beine zu lockern. Mit ausgiebigen Dehnungsübungen endete für die „Spinner“ das Training. Nach vier Monaten Radfahren im Keller war allen klar, dass in einen Keller mehr Berge passen, als man es sich vorstellen kann.


CX-Workshop am 03.02.2018 

 

Prolog:

Ich bin „um die Reifen“ etwas fülliger, genauer gesagt 32mm breit, aber dadurch durchaus geländetauglich. Mein Super-Mud-Profil ist 3mm hoch und nach einigen Ausfahrten ohne Brille kaum noch zu sehen. Mein Tretlager ist zwei Zentimeter höher und ich bin etwas kürzer gebaut als meine Schwester Rennrad. Alles andere an mir ist Standard, Durchschnitt, also alles Rennradkomponenten inklusive Lenker, Schaltung und Kassette. - Man traut`s mir nicht zu, aber ich kann mich flink und elegant und mutig im Gelände, im Wald und sogar auf MTB-Trails bewegen – nicht auf allen, aber auf vielen. Meinen Großvater nannten sie Querfeldein, ich bin das Cross-Rad, ein Cyclocrosser; oder nennt mich einfach Crosser. Ein bei der RSG bisher kaum bekanntes Wesen ….

 

1. Akt

Tilo und Anika tun es, und vielleicht zukünftig noch mehr RSG`ler: Cross-Rennen fahren. Um erste Schritte zur Missionierung Unterfrankens oder zumindest Würzburgs dahingehend zu unternehmen, wurde erstmals ein CX-Workshop der RSG Würzburg durchgeführt. Und so machten sich an einem kalten Februartag nach leichtem morgendlichem Schneefall und nachmittäglicher Wintersonne eine kleine Truppe unerschrockener RSG`ler auf zur Frankenwarte. Dort angekommen führte uns Tilo in die verschiedenen Grundtechniken des CX-Sport ein und zeigte uns praktisch, wie das geht: Auf- und Abspringen, Tragetechnik, Kurventechnik, Bunny-Hop. - Vor allem das Auf- und Abspringen ist gar nicht so einfach und braucht viel Übung, um das flüssig und elegant hinzukriegen. Wir hatten alle sehr viel Spaß dabei, auch wenn nicht alles auf Anhieb so flüssig und stilsicher anzuschauen war wie bei Tilo. Die richtige Anordnung von Arm und Hand in Verbindung mit Rahmen und Lenker bei der Tragetechnik gelang nicht bei allen sofort, aber Stefan konnte mit dem höchsten  Bunny-Hop des Tages viele Style-Punkte zurück gewinnen (siehe Bild), dicht gefolgt von Shooting-Star Karsten. Fazit: Alle RSG`ler sind ab jetzt nahezu renntauglich. 

2. Akt

Das Erlernte sofort in die Praxis umsetzen. Nicht bei einem Rennen, sondern bei einer „benutzerfreundlichen“ Ausfahrt war das Motto. Nun, da ja unsere reinen Asphalt-Spezialisten Klaus und Harald den Workshop im Vorfeld leider absagen mussten, durften wir uns einige Meter mehr abseits der breiten Wege bewegen. Mit entsprechender Konsistenz des Untergrundes, insbesondere nach viel Regen am Vortag war das durchaus eine gute Übung hinsichtlich Fahrtechnik, Balance und Linienwahl, die wirklich von allen sehr gut gemeistert wurde. Mit dem MTB kann sowas ja fast jeder, mit dem Crosser ist das manchmal eine kleine (Überlebens-)Kunst. - Alle kamen heil und strahlend zurück.

 

Epilog

Auch das Material muss versorgt werden. Bei den Profirennen steht der Hochdruckreiniger in der Wechselzone. Die Räder können während des Rennens von Helfern gereinigt und vom Fahrer ausgewechselt werden. Bei den Hobby-Crossern hat man das nicht, stattdessen gerne ein Ersatzlaufrad in der Wechselzone „gebunkert“. - Die Profivariante bezüglich Reinigung wurde zum Abschluss des Tages von Tilo fachkundig angeleitet. Das war dann auch bitter nötig ….(Text & Foto: Andi Mayer)


Weihnachtstour 2017

Bevor es ans Essen geht, etwas sportlich´ Aktivität

 

Auch dieses Jahr ging es wie gewohnt vom Talavera-Schlösschen ans Erlabrunner Käppele. Egal, ob gemütlich oder zügig, auf Crossern, Mountain- & Fatbikes – alles war vertreten. Am Käppele angekommen gab es leckerer Verpflegung und Punsch. Nach dem Glockenläuten und dem obligatorischen Foto ging es wieder zurück Richtung Würzburg. Nun können die letzten Weihnachtsvorbereitungen für ein gemütliches Fest getroffen werden. Ein großes Dankeschön an die Organisation und die Guides. Im Namen der Vorstandschaft wünschen wir allen Radlern/innen ein frohes Fest und einen gesunden Rutsch in die Saison 2018. (Text & Foto Roman Winkler)


„Mein Vorderrad wird Erster und ich Vierter“

Ein Cyclocross-Wochenende in Kleinmachnow

 

Anika und ich sind am 17.11. nach Kleinmachnow bei Berlin gefahren. Einerseits, um meine Eltern zu besuchen; aber vor allem, um am Samstag und am Sonntag auf meiner Heimstrecke Crossrennen zu fahren.

Die Wettervorhersage stand crosstypisch auf Regen. Die Strecke in Kleinmachnow wird durch einen Sandberg dominiert. Dieser muss 3x pro Runde überquert werden – also ist man 3x pro Runde im dunkelroten Bereich unterwegs. Durch den tiefen Sand hieß es in unserer „Liga“ 2x pro Runde hoch laufen und nur 1x fahren. Der Rest der Runde besteht „nur“ aus Waldwegen, etwas Asphalt und einem kurzen Wiesen-Matsch-Stück. Alles in allem viel Platz, um sich auszupowern. Die Kunst beim Crossen: Alles geben was geht, aber bloß nicht zu viel! Wenn die Konzentration flöten geht, passieren Fahrfehler und die rausgefahrene Zeit ist wieder futsch.

Start war an beiden Tagen für 9:30 angesetzt. Also Samstag Anreise zu 8 Uhr, um die Strecke zu besichtigen und sich ordentlich warmzufahren. Beide Punkte super wichtig, um schnell ins Rennen zu finden. Glücklicherweise war der Wettergott gnädig und es war zumindest von oben trocken. Die Startaufstellung wurde ausgelost. So fand ich mich in der zweiten von vier Startreihen wieder. Anika stand als eine von leider nur 3 Frauen mitten mit Feld. Hier vermissen wir unsere alte Crossheimat, im Hamburger Raum sind im Hobbybereich deutlich mehr Frauen am Start und haben ein eigenes Starterfeld.

 

START! Wie immer hetzen alle los, als wäre hinter der ersten Kurve schon das Ziel. Dabei standen 30 Minuten Rennzeit auf dem Plan. Nach der ersten Engstelle fand ich mich auf Position 3 wieder – also ein geglückter Start. Jetzt hieß es 30 Minuten Vollgas und versuchen, das Beste draus zu machen. Recht schnell musste ich aber feststellen, dass mein Vollgas etwas zu viel gewollt war und ich auf Dauer nicht mit den Ersten mithalten kann. So kam es wie es kommen musste. Ich verlor ordentlich Zeit und zum Glück nur noch eine Position. Nach 4 Runden und etwas mehr als einer halben Stunde (ca. 35min / Durchschnittspuls: 170) überquerte ich den Zielstrich.

Anika hatte Glück und konnte sich mit zwei Männern kleine Duelle liefern. Oft sind die Rennen mit wenigen Starterinnen spätestens in der zweiten Hälfte recht einsam. Letztendlich hat sie als erste der 3 Frauen den Zielstrich überquert.

 

Wer sich jetzt fragt, was die Überschrift zu bedeuten hat, hier die Auflösung:

Ich hole mal etwas weiter aus. Cyclocross-Rennen sind häufig durch Schlamm und Matsch geprägt. Deshalb ist es üblich, während des Rennens sein Fahrrad gegen ein sauberes einzutauschen und das dreckige von fleißigen, selbst organisierten Helfern wieder säubern zu lassen (Hochdruckreiniger sei Dank). Dies ist aber nur im sogenannten Materialdepot erlaubt. Hier kann man natürlich auch sein Fahrrad tauschen wenn man einen Defekt hat. Wer nicht den Luxus von zwei (oder wie bei Profis üblich sogar drei) Fahrrädern hat, stellt sich für den Fall eines Plattens einen Satz Laufräder ins Depot. Einer meiner Mitstreiter hatte nun einen Platten und ist laut rufend ins Depot gefahren, um sein plattes Vorderrad gegen ein Neues zu tauschen. Ein freundlicher Helfer reichte ihm auch eins und so konnte er das Rennen fortsetzen und sogar noch gewinnen. Starke Leistung! Kurz nach dem Rennen kam er mir entgegen und war am rätseln, wem denn nun dieses Vorderrad gehörte. Ich entgegnete ihm „Das ist ja meins.“. Das Ende vom Lied war: Er selbst hatte gar kein Ersatzvorderrad im Depot stehen und ein freundlicher Helfer hatte ihm das erstbeste passende Vorderrad gegeben, ohne zu wissen, wem es gehört. Diese Story sorgte für Kopfkratzen und Gelächter gleichzeitig.

 

Der Sonntag verlief dann ähnlich, 8 Uhr Anreise, 9:30 Start und wildes Geätze gegen dieselben Gegner. Mein Mitstreiter, dem ich am Vortag aus der Patsche geholfen hatte, hatte nach einem Sturz einen nicht reparablen Defekt und konnte das Rennen nicht beenden. Glück für mich. Da ich deutlich bessere Beine als am Samstag hatte, musste ich mich nur einem anderen Crosser geschlagen geben.Ich konnte nach einem langen Kampf um die Plätze 2, 3 und 4 als zweiter über den Zielstrich fahren und war super zufrieden. Das Sonntags-Rennen hat mir deutlich mehr Spaß gemacht. Der direkte Kampf mit meinen Mitstreitern war super spannend und deutlich motivierender als mein „alleine auf weiter Flur Rumgefahre“ vom Vortag.

 

Anika hatte am Sonntag das Pech, dass ihre beiden Mitstreiterinnen vom Vortag gekniffen hatten und sie als einzige Frau im Männer-Feld unterwegs war. So schade, dass viel zu oft viel zu wenige Frauen in einem Cyclocross-Rennen zu finden sind. Also Mädels ab auf die Crosser und rein ins Getümmel.

 

Wer jetzt noch einen Veranstaltungstipp benötigt, schaut mal auf aan-racing vorbei. Ist eine echt schöne Veranstaltung auf dem Gelände der Radrennbahn in Nürnberg. Eine kleine Rennserie mit 3 Crossrennen auf einer sehr typischen Crossstrecke. Wir sind dort nächstes Jahr bestimmt wieder mit dabei. (Text & Foto Tilo Dorowski)


Weihnachtsfeier - Zeit mit der Gemeinschaft

 

Das Jahr 2017 geht in die letzte Runde – Zeit, um sich neben dem Training auf dem Rad auch einmal Zeit für gemeinsame Gespräche und gutes Essen zu gönnen. Wie auch im vorherigen Jahr sorgte unser Samstags-Guide Harald Scheller mit seiner Frau für den schönen Auftakt mit heißem Punsch und Glühwein. Der heiße Aperitif half über das kalte Winterwetter und eisige Böen hinweg. Im Anschluss folgte ein drei-Gänge-Menü mit mediterranen Anklängen im Ristorante Basia in Höchberg. Den Abschluss der Weihnachtsfeier bildete ein Präsentpaket für jeden Teilnehmer mit zwei Flaschen Käuzle der Ochsenfurter Kauzen Bräu. Dies als kleiner Vorgeschmack auf die partnerschaftliche Veranstaltung unserer RTF im kommenden Jahr: die RSG Frankentour mit Unterstützung der Kauzen Bräu am 17. Juni 2018. Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, Familie und Freunden eine schöne Weihnachtszeit! (Text & Foto Janina Seyler, Roman Winkler)



Erste-Hilfe-Kurs 

 

Vorbereitet sein auf einen Fall, der hoffentlich nie eintritt! Das war das Motto einer fast siebenstündigen Erste-Hilfe-Schulung, die von 13 Mitgliedern des Vereins absolviert wurde. Unser Referent, Gregor von den Johannitern, konnte uns sehr praxisnah und kurzweilig die Möglichkeiten aber auch die Grenzen der Vorgehensweisen in unterschiedlichsten Notfallsituationen im Radsport vermitteln. … und Spaß gemacht hat das Ganze natürlich auch. Vielen Dank an den Verein für das Angebot und insbesondere an Christina Hornung für die Organisation und die Nutzungsmöglichkeit der Räumlichkeiten der Caritas Sozialstation in Veitshöchheim.

Fazit: Sehr empfehlenswert zur Wiederholung! Denn: je mehr von uns sich mit Erster Hilfe auskennen, desto sicherer und zuverlässiger können wir zukünftig schwierige Situationen meistern … die hoffentlich nie eintreten. (Text & Foto: Andi Mayer)


Impressionen einer herbstlichen Nordheim-Runde

 

Der RSG-Käpt‘n Harald Scheller und ein StVO-konformer 16er Zug bei noch angenehmen 10 Grad.

Das Tempo moderat, die Stimmung entspannt, der Einkehrschwung im Volkacher Café wie immer hervorragend!

(Text & Foto: Andi Mayer & Andi Köster)



Radeln für volle Mägen

 

RSG spendet 1.000 Euro an die Würzburger Kindertafel e.V.

 

Für die Radsportgemeinschaft Würzburg e.V. (RSG) heiligt der gute Zweck die Mittel: Am Samstag, dem 5. August 2017 drehten sich die Rennräder der Sportler auf den 300km durch Mainfranken für den guten Zweck.

 

Es war eine sportliche Herausforderung auf zwei Runden à 150km auf dem Rennrad einerseits; zum anderen füllte das Startgeld der über 30 Teilnehmer einen Spendentopf, dessen Gesamtbetrag der Verein zu runden 1.000 Euro aufstockte. Kalorien verbrennen also, damit an 20 Würzburger Kindergärten und Schulen derzeit bis zu 350 Kinder pro Tag ein gesundes Pausenbrot bekommen können. So kümmern sich zahlreiche Ehrenamtliche der Würzburger Kindertafel e.V. frühmorgens darum, dass Brote geschmiert, Frühstückstüten gepackt und an die Standorte ausgefahren werden. Finanziert werden all die Pausenpakete durch Spendengelder. Die RSG-Spende wurde nun am 20. Oktober 2017 der Würzburger Kindertafel e.V. übergeben. Zwar sei der Erfolg der Kindertafel dann sichergestellt, wenn keine Brote mehr geschmiert werden müssten. Dennoch hoffen wir, dass mit unserem radsportlichen Kalorienverbrennen (noch) hungrige Mägen gefüllt werden können.

 

Der Dank gilt nicht nur den zahlreichen Teilnehmern/innen der 300km-Tour und den Versorgungsfahrern/innen, sondern auch den Organisatoren aus der RSG Harald Scheller und Andi Mayer.

Ebenso ein großes Dankeschön für die Unterstützung mit Getränken, Fahrzeug und Equipment geht an die Ochsenfurter Kauzen Bräu und an die Frischemärkte Trabold für die Bereitstellung der Verpflegung.

 

Nach der Tour ist vor der Tour – wir freuen uns auf eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung auch im nächsten Jahr.

 

Besuchen Sie gerne auch die Würzburger Kindertafel 

 

Das Bild zeigt die Übergabe der Spende am Freitag, dem 20. Oktober 2017 in den Räumen der Kindertafel von links: Harald Scheller (Orga 300km), Rainer Metz (Schatzmeister RSG Würzburg), Janina Seyler (1. Vorstand RSG Würzburg), Hans-Berthold Wiegand (Schatzmeister Würzburger Kindertafel), Jutta Axe (Beisitzerin im Vorstand Würzburger Kindertafel), Uwe Meuren (Marketingleiter Kauzen Bräu), Andi Mayer (Orga 300km). (Text & Foto: Janina Seyler, Roman Winkler)


Wenn RSGler  abradeln, lacht der Himmel…

 

Ehrlich gesagt haben wir ja vorher nicht so richtig daran geglaubt, dass am 14. Oktober 2017 ein Abradeln möglich ist. Aber das Wetter war der RSG zumindest auch in diesem Jahr wieder wohlgesonnen, sodass „kurz/kurz“ an diesem Tag die beste Wahl war.

So trafen sich 55 aktive Rennradfahrer und Mountainbiker in Veitshöchheim, um dann in fünf Gruppen (besonders schön: davon zwei Mountainbikegruppen, in denen der Nachwuchs, aber auch die Großen auf ihre Kosten kamen) in alle Richtungen zu strömen. Nach etwa zweieinhalb Stunden Ausfahrt kamen dann die meisten Radler, zum Teil mit der ganzen Familie, wieder in Veitshöchheim (im Pfarrhaus der kath. Kuratiekirche) zum Vereinsfest zusammen. Alle waren rundum zufrieden mit dem Ort. Wo kann man schon so schön draußen sitzen, Essen und Getränke genießen und gleichzeitig noch die Kinder auf dem Spielplatz im Auge behalten?!

Vielen Dank an die Guides Mareike, Thomas, Mira, Harald, Alex und Uwe! Ein herzliches Dankeschön auch an alle fleißigen Salatschnibbler und Kuchenbäcker!

Der Aufräum-Orden geht an Hannah und Uwe Lund!

Ein rundum gelungener Tag für Radsportler, aber auch die ganze Familie, der so oder so ähnlich im nächsten Jahr wiederholt werden könnte…

(Text & Foto Christina Hornung, Gunda Musekamp, Uwe Fröhlich, Mareike Herrmann)



Saisonabschluss für RSG Würzburg beim 7. Lauf zum Frankencup in Güntersleben

 

Wie in jedem Jahr fand der Maintal-Bikemarathon in Güntersleben wieder am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit statt. Der Maintal-Bikemarathon ist der 7. und letzte Lauf zum MTB Frankencup 2017. Wie der Name Bikemarathon schon vermuten lässt, sind die Strecken in Güntersleben länger als bei den normalen Crosscountryrennen. Die Starterinnen und Starter in der U9 mussten 4,4 km bewältigen, die Fahrer in der U13 9,3 km und die Erwachsenen auf der Langstrecke sogar 52 km. Leider meinte es das Herbstwetter in den letzten Tagen nicht so gut mit uns - viel Regen und es war kühl und windig. Somit war es also vorher schon abzusehen, dass die Bedingungen für alle Fahrerinnen und Fahrer sehr schwer und das Rennen recht schlammig werden würden.

Die Kinder in der Altersklasse U9 kamen noch am saubersten ins Ziel. In dieser Altersklasse hatte der Veranstalter einen kleinen Hindernissparcour in die Strecke eingebaut, über den sich alle Kinder gefreut hatten. In seinem erst zweiten Rennen konnte sich Robert Sachs den 3. Platz sichern. Die Brüder Tom und Nick Faust erreichten die Plätze 6 und 12. Helena Fröhlich kam bei den Mädchen als 2. ins Ziel. In der Altersklasse U13 starteten Manuel Lessing und Hannes Fröhlich. Beide kamen mit der relativ langen Strecke gut zurecht und belegten am Ende die Plätze 2 und 6. Bei den Erwachsenen auf der Langstrecke gab es dieses Jahr zwei 2. Plätze für Uwe Fröhlich in der Klasse Senioren 2 und für Thomas Fiedler in der Altersklasse Senioren 4. Michael Grüb, der aus gesundheitlichen Gründen nur auf der Kurzstrecke startete, konnte ebenfalls einen 2. Platz erreichen.

 

Nachdem nun alle 7 Rennen des MTB Frankencups bewältigt waren fand auch noch die große Siegerehrung für die Gesamtwertung des Cups 2017 statt. In der Altersklasse U9 erreichten Tom Faust und Helena Fröhlich jeweils einen 1. Platz und Emma Pscheidl den 3. Platz. In der Altersklasse U11 beendete Paulina Körner die Cup-Saison auf dem 2. Platz; Manuel Lessing in der Altersklasse U13 auf dem 3. Platz. Bei den Erwachsenen gingen der 2. Platz der Hauptklasse an Daniel Krämer; der 1. Platz Senioren 1 an Michael Grüb, 2. Wurde hier Konstantin Jung. In der Altersklasse Senioren 2 standen Uwe Fröhlich und Stefan Zappe auf Rang 2 und 3. Thomas Fiedler wurde 2. Bei den Senioren 4.

 

Bei so vielen Podestplätzen kann die RSG Würzburg auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken und stolz sein. ( Text & Foto Uwe Fröhlich)


RSG Würzburg beim 6. Lauf zum MTB-Frankencup in Herrieden

 

Am vergangenen Sonntag starteten vier junge Biker der Würzburger MTB-Jugend beim 6. Lauf des MTB-Frankencups in Herrieden. Die Strecke in Herrieden führte zuerst einen zähen Wiesenanstieg hinauf, schlängelte sich dann über einige Kurven die Wiese wieder herunter. Kurz vor Ende der Abfahr war als Highlight ein spektakulärer Sprung eingebaut. Danach führte die Strecke um ein paar Bäume herum wieder hinauf zum Start.

 

In der Alterskalsse U9 starteten Robert Sachs und Tom Faust für die MTB-Jugend der RSG Würzburg. In dieser Altersklasse wurde lediglich eine Runde gefahren. Das Rennen war also ein kleiner Sprint, bei dem es vor allem auf einen guten Start ankam. Tom Faust konnte von Anfang an das Feld anführen und die Fürhrungsposition bis ins Ziel verteidigen. Robert Sachs hatte in seinem ersten MTB-Rennen leider ein technisches Problem - einen Kettenklemmer - und verlor dadurch einige Plätze. Er kam aber gesund als 10. ins Ziel und war mit seiner Leistung trotzdem zufrieden.

In der Altersklasse U13 waren drei Runden zu fahren. Hannes Fröhlich erwischte einen super Start und lag bis zur Hälfte des Rennens auf Platz drei. Danach musste er leider einige Plätze abgeben, war aber am Ende mit dem 6. Platz sehr zufrieden. Manuel Lessing kam am Start nicht so gut weg, konnte sich aber während des Rennens bis auf den dritten Platz vorarbeiten. Leider verlor er aber in der letzten Runde wegen einer abgesprungenen Kette wertvollen Vorsprung und kam im Ziel nur auf Platz 7.

 

Auch bei den Erwachsenen waren mehrere Fahrer der RSG Würzburg erfolgreich. Bei den Herren erreichte Till Spiegel den dritten Platz, in der Altersklasse Senioren 1 platzierte sich Michael Grüb als zweiter. In der Altersklasse der Senioren landeten Stefan Zappe und Uwe Fröhlich auf den Plätzen 1 und 3. Tom Fiedler wurde bei den Senioren 4 zweiter. ( Text & Foto Uwe Fröhlich)


300 km-Tour der RSG Würzburg – Resümee

 

 

Die nackten Fakten:

  • Strecke 310 km, gefahren auf zwei Schleifen mit 45 Minuten Mittagspause; 1400 Höhenmeter
  • 29 Teilnehmer/innen auf der ersten Schleife
  • 18 Teilnehmer/inne auf der zweiten Schleife
  • 15 Fahrer über die komplette Distanz
  • reine Fahrzeit ca. 9 Std. 20 Min. Schnitt gute 33 km/h

 

 

 

 

Die wahren Werte:

"You can be heroes just for one day" - Der wahre Held ist das Team.

Die Teilnehmer/innen der traditionellen 300 km-Tour der RSG Würzburg bestanden in diesem Jahr aus einer bunten Truppe. Fahrer/innen der RSG Würzburg, des Swan-racing-Teams und Teilnehmern aus Würzburg und dem Umland. Sie alle verbindet eines: die Liebe zum Rennradsport. Auf sie wartete eine wirkliche sportliche Herausforderung. Das Fahren von 300 km mit dem Rennrad an einem Tag.

 

Dies fordert von den Sportlern über einen langen Zeitraum sowohl körperlich wie auch mental absolute Höchstleistung. Denn neben der körperlichen Belastung muss stets hochkonzentriert agiert werden, damit es zu keinen Stürzen kommt. Auch würde das Unterfangen schwierig, sollte die Gruppe nicht harmonisch zusammenarbeiten. Es ist unerlässlich, das Tempo so zu gestalten, dass ein zügiges Vorankommen gewährleistet ist, niemand aber den Anschluss verliert. Vor dem Start wurden die Teilnehmer/innen darauf eingeschworen und setzten die Vorgabe auf der gesamten Strecke mit Bravour um. Ein Rädchen griff in das andere und die Gruppe lief wie ein Uhrwerk. Die Führungen wurden sauber durchgewechselt, das Tempo war stets hoch aber nie am Limit und so  blieb im Feld auch Zeit für den einen oder anderen Plausch.

 

Zum guten Gelingen brauch es aber noch viel  mehr. Die 300km-Tour der RSG Würzburg wäre ohne entsprechende Verpflegung nicht möglich. Hier zeigt sich die jahrelange Erfahrung der RSG-ORGA, ein buntes Potpourri an Köstlichkeit wurde aufgefahren: Brot, Käse, Wurst, Eier, Kuchen, Obst, Kekse, Chips, Gummibärchen etc. Es fehlte an nichts.

 

Das Highlight dieses Jahr war die Beteiligung der Kauzen Bräu aus Ochsenfurt. Die Brauerei stellte uns nicht nur alle benötigten Getränke sondern auch noch einen Transporter mit Kühlanhänger zur Verfügung. So konnte über den gesamten Tag der Durst mit leckeren, gekühlten Getränken gestillt werden. Bewährte RSGler/innen übernahmen die Betreuung auf der Strecke. Auch ist zu erwähnen, dass das komplette Obst von den EDEKA Frischemärkten TRABOLD gesponsort wurde.

 

Das alles trug dazu bei, dass aus einem anfänglich "bunten Haufen" sehr schnell ein Team wurde, das die Herausforderungen des Tages souverän meisterte, dabei eine beachtliche sportliche Leistung erbrachte und - was das wichtigste ist- der komplette Tag war pannen- und sturzfrei.

 

Das Sahnehäubchen der 300km-Tour der RSG Würzburg ist jedoch, dass der Verein die gesamten Startgebühren einem guten Zweck zuführt. In diesem Jahr gehen die Einnahmen, großzügig aufgestockt auf einen runden Betrag an die Kindertafel Würzburg.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer/innen, an die ORGA und Helfer/innen der RSG Würzburg sowie an die Firmen Kauzen Bräu und EDEKA Frischemärkte TRABOLD.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr. (Text & Bild Harald Scheller & Uwe Meuren & Harald Schwarzmann)


Vereinsflasche

 

Vielleicht hast Du sie schon hier und da auf einer Ausfahrt gesehen?

Durchsichtig, im schlichten Design, mit rotem Deckel und Vereinslogo. Unsere RSG Flasche!

 

Sie hat ein Fassungsvermögen von 750 ml, ist spülmaschinengeeignet und frei von BPA und Weichmachern.

 

Möchtest Du auch so ein schickes Accessoire? Du kannst sie bei der nächsten Klamottenbestellung im Shop erwerben. Für Mitglieder, die es ganz eilig haben, gibt es die Flaschen auch auf Anfrage.

(Text & Bild Roman Winkler)



MTB Jugend der RSG Würzburg im Kletterwald Einsiedel

 

Das zweite Sommerevent der MTB Jugend war der Besuch im Kletterwald Einsiedel. Diesmal hatte auch das Wetter gut mitgespielt, kein Regen, angenehme Temperaturen im schattigen Wald und etwas Wind - also beste Voraussetzungen.

 

Nach der Anmeldung und einer kurzen Unterweisung durch das Personal bekamen wir die Klettergurte mit den Sicherungskarabinern angelegt. Es ist schon erstaunlich, was es heutzutage für Technik gibt. Das Sicherungsset besteht aus zwei Karabinern, die magnetisch empfindlich sind und sich nur an den Sicherungsseilen schließen lassen. Beide Karabiner kommunizieren untereinander, sodass sich jeweils nur einer öffnen lässt. Dadurch ist sichergestellt, dass immer ein Karabiner am Sicherungsseil eingehakt ist - also idiotensicher, da kann nichts mehr schief gehen. Das ist bei einer Horde quirliger Kinder sehr beruhigend. Im Kletterwald gibt es verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden. Trotz der Warnung durch das Personal, erst mal mit einem einfachen Parcours anzufangen, waren die ersten Kinder sofort auf dem schweren Parcours unterwegs.


Leider, oder vielleicht glücklicherweise, sind die jungen Radler so fit, dass sie auch den schweren Parcours gleich ohne Probleme meisterten. Auf jeden Fall wurde den Kindern viel Kraft, Geschick und Mut abgefordert, um alle Hindernisse zu meistern. Nachdem der erste Parcours geschafft war, ging es gleich ohne Pause mit dem Nächsten weiter. Wir als Betreuer sind fast nicht hinterhergekommen. Erstaunlicherweise hat es Eva doch geschafft, alle zu einer kurzen Pause mit Picknick zu überreden. Nach der Pause war die Motivation der Kinder ungebrochen und es wurde Parcours um Parcours durchklettert. Nach über vier Stunden hatten wir große Mühe, die Kinder zum Heimkehren zu überreden. Alle waren so motiviert, dass sie sicher noch bis zum Feierabend im Kletterwald geblieben wären. Es war auf jeden Fall ein gelungener Ausflug, den wir sicher im nächsten Jahr wiederholen werden.

 

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an Franziska Fröhlich, Eva Pscheidl und Thomas Krieger für die tatkräftige Hilfe beim Bändigen der Kinderschaar. (Text & Bild Uwe Fröhlich)


RSG Würzburg beim 5. Lauf zum MTB-Frankencup in Weigenheim.

Am Sonntag den 23.07.2017 starteten die Bikerinnen und Biker der MTB Jugend beim 5. Lauf des MTB-Frankencups in Weigenheim. Das Wetter war ideal - ein Mix aus Sonne und Wolken, nicht zu warm und ein frischer Wind zum Abkühlen. Die MTB-Strecke in Waigenheim schlängelt sich über die Kuppe des Kappelberges bei Weigenheim. Auf der Strecke gibt es mehrere kurze, steile Anstiege, die einen viele Kinder zum schieben zwang, einige kleine Abfahrten und viele Kurven. Da die Strecke hauptsäcklich über Wiesen fürhrt wurde von allen Startern viel Kraft und Ausdauer verlngt. Bei diesem Rennen starteten die Altersklassen U9, U11 und U13 in einem Rennen. In diesem Jahr waren mehr Kinder am Start, als in den Vorjahren, was auf der Stecke zu vielen Überrundungen führte. Aber schon der Start war schwierig. Obwohl die einzelnen Altersklassen in Blöcken starteten, kam es bei der U11 direkt beim Start zu einem größeren Sturz, in den auch Paulina Körner und Emil Pscheidl verwickelt wurden. Beide konnten zwar weiterfahren, jedoch reichte es für Emil nur zu einer Platzierung im Mitelfeld und Paulina musste etwas später wegen eines Platten das Rennen aufgeben.

 

Am Ende erreichten die jungen Sportlerinnen und Sportler 3 Podestplätze. Helena Fröhlich und Pscheidl erreichten einen Doppelsieg in der Altersklasse U9 weiblich, Tom Faust teilte sich den Sieg in der Altersklasse U9 männlich mit einem Konkurrenten.

Auch bei den Erwachsenen waren mehrere Fahrer der RSG Würzburg erfolgreich. Zwei 1. Plätze gingen an Michael Grüb (Senioren 1) und Stefan Zappe (Senioren 2), ein 2. Platz ging an Thomas Fiedler (Senioren 3), und zwei 3. Plätze an Daniel Krämer (Herren) und Koni Jung (Senioren 1). (Text & Bilder Uwe Fröhlich)


Auf und Nieder immer wieder!

 

Auch dieses Jahr ging es erneut in die Berge. Vom 13. bis 16. Juli 2017 machten sich 14 RSGler (davon vier Mädels) auf, um den Höhen zu trotzen. Vom Faaker See aus wurden folgende Pässe erklommen: Villacher Alpenstraße, Vršičpass, Wurzenpass, Mangart-Pass und den Predilpass. Vom Millstätter See aus die Nockalmstrasse. Wer jetzt noch nicht genug hatte, konnte in die Verlängerung gehen. Der harte Kern startete von Zell am See, im Visier den Großglockner. Drei Länder in 4 Tagen. Von Sonne bis Regen - alles dabei gewesen. Viele Berge wenig Kilometer, dafür Höhenmeter satt. (Text Roman Winkler & Foto Mira Bernhardt)

 


RSG Würzburg auf Pokaljagd beim 4. Lauf zum MTB-Frankencup in Rappershausen

 

Bei sommerlichem Wetter starteten 5 junge Bikerinnen und Biker der RSG Würzburg am Samstag, dem 8. Juli 2017 beim 4. Lauf des MTB-Frankencups in Rappershausen. Die Strecke in Rappershausen schlängelt sich erst über die Wiese des Sportplatzes und danach über lange Singletrails durch ein angrenzendes Waldstück. Durch den kräftigen Regen am Vortag war die Strecke super griffig, sodass auch in den engen Kurven schnell gefahren werden konnte. Auf der Strecke gibt es wenige lange Anstiege, sodass das Feld nicht so stark auseinandergerissen wird und viele Positionskämpfe möglich sind. Sowohl Ausdauer, als auch fahrerisches Können wurde von den Kindern gefordert. Die Singletrails meisterten alle Kinder ohne Probleme.

Hier machte sich das Fahrtechniktraining der Jugendgruppe bezahlt.

 

Am Ende erreichten die jungen Sportlerinnen und Sportler 4 Podestplätze. Emma Pscheidl und Tom Faust konnte jeweils ihr Rennen in der Altersklasse U9 als Sieger beenden. Zwei zweite Plätze erreichten Paulina Körner in der U9 weiblich und Manuel Lessing in der U13 männlich.

 

Auch bei den Erwachsenen waren mehrere Fahrer der RSG Würzburg erfolgreich. Zwei 1. Plätze gingen an Petra Adler (Seniorinnen 2) und Frank Vierheilig (Senioren 3), drei 2. Plätze gingen an Michael Grüb (Senioren 1), Uwe Fröhlich (Senioren 2) und Thomas Fiedler (Senioren 4), ein 3. Platz an Till Spiegel (Herren). ( Text & Foto Uwe Fröhlich)


Wenn die Hochzeitsglocken läuten, ist die RSG nicht weit!

 

Die langjährigen Vereinsmitglieder Kristin und Martin haben sich entschieden, gemeinsam als Team im Peloton zu fahren. Seite an Seite, mit etwas Windschatten für den Anderen. Doch das heißt jetzt nicht „Beine hoch und rollen lassen“!

 

Zur Unterstützung bei der kirchlichen Trauung, machte sich am 08.07.2017 eine Gruppe von Würzburg nach Bernsfelden auf, um Spalier zu stehen. Bei Sonnenschein ging es durch das Würzburger Umland in das fremde Baden-Württemberg.

Pünktlich zum Auszug aus der Kirche formierte sich das rot-gelb geschmückten Laufradspalier.

Nach einem anschließenden Umtrunk, Glückwünschen und kleiner Stärkung ging es wieder zurück in heimische Gefilde. Mit Kette rechts zurück nach Bayern!

 

Euch Beiden eine gute Fahrt und immer ein Stück Asphalt unter dem Reifen.

 

(Text & Foto Roman Winkler; Andreas Mayer & Martin Kaltdorf)



MTB-Jugend besucht die Boulderhalle

 

Eigentlich sollte am Samstag, dem 01.07.2017 die Radtour der MTB-Jugend an den Badesee nach Arnstein stattfinden. Leider hat uns die Wettervorhersage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei vorausgesagten 17 °C und Regenwetter wollte keiner baden gehen. Also wurde kurzfristig der Plan geändert und wir haben die Boulderhalle Rock Inn in Würzburg besucht.

 

Nachdem wir uns alle angemeldet und passende Kletterschuhe gefunden hatten, ging es los mit dem Bouldern. Bouldern ist eine Art des Freikletterns mit nur geringer Höhe, so dass auf eine Sicherung mittels Seil verzichtet wird. Dafür ist der Boden mit weichen Matten ausgelegt, dass bei einem Absturz nicht zu Verletzungen kommt. In der Boulderhalle gibt es verschiedenfarbig markierte Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.Da ist für jeden was dabei - vom Anfänger bis zum (Fast-)Profi. Für uns kamen hauptsächlich die einfacheren Routen in Frage. Zu Beginn waren die Kinder hoch motiviert und rannten förmlich von einer Route zur Nächsten. Mit viel Geschick und etwas Mut gelang es auch mittelschwere Routen zu meistern. Nach ca. einer Stunde ließ die anfängliche Euphorie nach, als sich bei den ersten Teilnehmern Blasen an den Füßen zeigten, die Kräfte nachließen und die Hände begannen zu schmerzen.

 

Die Boulderhalle hat aber glücklicherweise noch mehr zu bieten, als nur Kletterwände. Das Parkour-Gelände, die Slackline, die Sitzecken zum Ausruhen und die Kinderspielecke mit dem Bällebad wurden genutzt. Trotz einiger kleiner Blessuren hatten alle Ihren Spaß. Nach vier Stunden in der Boulderhalle haben wir dann alle recht erschöpft den Heimweg angetreten. Es war auf jeden Fall in gelungener Ausflug, den wir sicher im nächsten Jahr wiederholen. (Text & Foto Uwe Fröhlich)


Die Jungendgruppe beim 2. Lauf des Frankencups in Waldaschaff

 

Sechs Podestplätze - wieder sehr erfolgreich.

U9

1. Platz Tom Faust

2. Platz Emma Pscheidl

3. Platz Helena Fröhlich U11

3. Platz Emil Pscheidl

7. Platz Matteo Lessing

2. Platz Paulina Körner

U13

2. Platz Manuel Lessing

5. Platz Hannes Fröhlich

Senioren 2

1. Platz Stefan Zappe

3. Platz Uwe Fröhlich

9. Platz Alex Pscheidl

Senioren 3

2. Platz Tom Fiedler (Text & Fotos Alex Pscheidl)



Saisonauftakt für die MTB-Jugend der RSG Würzburg beim MTB Abendrennen in Gerbrunn

 

Am 21.05.2017 eröffnete die MTB Jugend der RSG Würzburg die Rennsaison beim MTB Abendrennen in Gerbrunn.

 

Bei herrlichem Wetter starteten 9 jungen Bikerinnen und Biker in den Altersklassen U9, U11 und U13. Am Start waren sowohl einige "alte Hasen" die schon mehrere MTB Wettkämpfe hinter sich hatten, als auch mehrere Neueinsteiger, für die das MTB Abendrennen nicht nur der Saisonauftakt, sondern das erste Mountainbikerennen überhaupt war.

 

Die Kinder waren von sich aus hoch motiviert, bei ihren Heimrennen gute Ergebnisse zu erreichen. So konnten Eltern und Trainer ganz entspannt zuschauen, genießen und sich aufs Anfeuern konzentrieren. Die Strecke in Gerbrunn bot für die jungen Mountainbiker viel Abwechslung: Anstiege über Schotter und Wiese, kurze Abfahrten, enge Kurven, kleine Sprunghügel und als absolutes Highlight eine Steilkurve. Sowohl von der Ausdauer, als auch vom fahrerischen Können konnten alle überzeugen.

 

Am Ende erreicheten die jungen Sportlerinnen und Sportler 5 Podestpläte. Tom Faust konnte das Rennen in der Altersklasse U9 männlich als Sieger beenden. Drei zweite Plätze erreichten Helena Fröhlich in der U9 weiblich, Paulina Körner in der U11 weiblich und Manuel Lessing in der U13 männlich. Emma Pscheidl, die erst 6 Jahre alt ist, konnte in der U9 weiblich einen hervorragenden 3. Platz belegen.

 

Trotz der anstrengenden Wettkämpfe hatten alle Kinder einen riesen Spaß, was man ihren strahlenden Gesichtern ansah. Viele konnten nicht genug bekommen und fuhren nach dem Rennen noch viele Trainingsrunden.

 

Auch bei den Erwachsenen waren mehrere Starter der RSG Würzburg am Start. Diese konnten leider nur zwei 3. Plätze in den jeweiligen Altersklassen erringen. Da könnten sich die Erwachsenen von der MTB Jugend sicher ein paar Trainingstipps für die nächsten Rennen holen.

(Text & Fotos Uwe Fröhlich & Alex Pscheidl)


RSG Würzburg Mountainbike Jugend goes Flowtrail Kreuzberg

 

Am 06.05.2017 eroberte die Mountainbike Jugend der RSG Würzburg den Flowtrail am Kreuzberg in der Rhön. Bei strahlendem Sonnenschein starteten die 8 jungen Bikerinnen und Biker im Alter von 6 bis 12 Jahren von Schönau an der Brend aus dem Krummbachtal auf den Kreuzberg. Dabei sammelte sogar die mit 6 Jahren jüngste Bikerin Emma ca. 800hm und fast 25km auf dem eigenen Rad.

 

Bei einer ausgiebigen Rast am Neustädter Berggasthof wurden Kräfte für das ersehnte High-light der Tour gesammelt: Der Abfahrtsritt auf dem Flowtrail! Unter fachkundiger Anleitung von Alexander Pscheidl und Uwe Fröhlich (RSG-Jugendleiter) nahmen die Youngsters die Strecke abschnittsweise in Augenschein und diskutierten die richtigen Linien und Hindernisse. Dabei hatten die Kids eine Menge Spaß und meisterten die technischen Herausforderungen in beeindruckender Manier. Das Gelernte konnte auf dem langen Abschluss-Trail zurück zum Ausgangspunkt vertieft werden. Am Parkplatz angekommen reichten die Kräfte sogar noch für einen Schlusssprint zum Auto.

 

Der Ausflug gelang in jeglicher Hinsicht. Beim Ausklang im Café war zwischen Limonade und Kuchen mehr als einmal zu hören: „Boah war das geil!“ und „Das machen wir bald wieder.“

 

Training der MTB-Jugend findet immer Donnerstag 18.00 Uhr statt. Treffpunkt: Edeka Randersacker (Text & Fotos Alex Pscheidl)


Trainingslager 7. April bis 15. April 2017

 

Bereits zum siebten Mal fand das RSG-Trainingslager in der südlichen Toskana statt. Das Hotel Fatoria Belvedere im hügeligen Hinterland zwischen Cecina und Voltera sollte wieder unser Domizil sein. Die Abfahrt war am Abend des 7. Aprils. In gewohnter Weise lenkte uns Sebastian im Reisebus mit Radanhänger durch die Nacht und wir erreichten so am nächsten Morgen um kurz nach 10 Uhr unser Hotel. 

 

Nach dem Beziehen der Zimmer und einem kleinen Mittagessen ging es bereits um 13:30 Uhr in vorab eingeteilten Gruppen auf die erste Tour.

 

In diesem Jahr wurden wir mit besonders sonnigem und warmem Wetter verwöhnt. So konnten 43 Mitglieder und 7 Gäste viele Kilometer sammeln. In verschiedenen Leitungsstärken genossen wir vertraute Strecken auf meist verkehrsarmen Straßen mit unzähligen Cappuccino-Pausen. Unser radfahrender Busfahrer erlebte wieder Anradeln, Saisonstart, Saisonhöhepunkt und Abradeln innen halb von drei Tagen. Harald, der leider auf Grund eines Unfalls bereits ab dem zweiten Tag abbrechen musste, ist inzwischen wieder topfit (was er bei der 300km-Tour unter Beweis stellte).

Als Rahmenprogramm ist zu erwähnen: Baden im Pool, freiwillig und unfreiwillig, Strandausflüge mit Muscheln und Steine sammeln (es waren auch 3 kleine Kinder dabei), Eis Essen am Meer, Einkaufsbusfahrt zum Supermarkt und dem mittlerweile legendären Wissensquiz (veranstaltet von Hanjo).

 

Am 15. April hieß es dann schon wieder „tschüss Toskana“!  Nach dem letzten Radtag, einer erfrischenden Dusche und einem Abendessen traten wir um 18 Uhr die Heimreise an. Bei Bier, Sekt und Gesang fielen den meisten irgendwann die Augen zu. Sebastian musste durchhalten. So waren wir rechtzeitig zum Ostereier verstecken am Samstag Morgen wieder in Würzburg. 

Schön wars! (Text & Foto Barbara Schwarzmann & Stefan Weick)


Anradeln 02.04.2017

 

Schön, dass ihr alle da wart und wir erfolgreich in die Saison gekommen sind. Danke Alexander Pscheidl für die tolle Integration der Kinder. (Text & Foto Ernst Rieger)


Verjüngungskur leichtgemacht - winterliches Hallentraining der Großen mit den MTB-Kids

 

Alle Jahre wieder, kommt nicht nur das Christuskind – vorher kommt der Muskelkater im Hallentraining … das ist ja auch eine Art von Bescherung. Wir befinden uns im Winter 2016 nunmehr im zehnten Jahr der „Winterhalle“ und sind noch immer nicht müde. Nicht müde dank zahlreicher RSGler und RSGlerinnen, die jeden Winter an der Frühform feilen und sich ziemlich freiwillig und ziemlich intensiv plagen. Aber mal ganz abgesehen von den vielen „netten“ Übungen für Kraft, Kondition, Koordination mit Rundenlaufen, Kastenspringen, Wandsitzen, Bauch-Beine-Po-Gymnastik ist das Hallentraining einfach immer auch schön und vor allem gesellig.

 

 Ganz Besonderes aber haben wir in diesem Winter geschafft, was viele Sportprogramme, Schönheits-OPs und Gesichtskuren versprechen – meist aber nicht halten können. Wir haben uns verjüngt! Mit zahlreichen jungen und hochmotivierten (!) MTB-Kids von Alex Pscheidl und Uwe Fröhlich ist das Hallentraining wieder zu den eigentlichen Wurzeln des ursprünglichen Jugendtrainings zurückgekehrt. Diese Verjüngungskur hat uns alle zwei Wochen eine pickepacke volle Halle beschert und mächtig Freude gemacht … und von so einigen jungen Sportlern können wir „Großen“ uns eine ganze Scheibe abschneiden: voll konzentriert und bei der Sache, naseweis bei jeder Übung dabei und die anfänglichen Sport-Tränchen hier und da waren am Ende des Winters vergessen. Her mit dem Hockeyschläger, ich bin zwar nur halb so groß wie der Schläger, aber ich will spielen!

 

 Fazit: Die Kids halb so groß wie die Erwachsenen, die Erwachsenen deswegen doppelt so motiviert!  (Text & Foto Janina Seyler)

 

Mit freundlicher Unterstützung von: